Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Störfall bei Zimmermann

Feuerwehr im Großeinsatz Störfall bei Zimmermann

Fünf Stunden waren die Einsatzkräfte der Feuerwehren Erdhausen, Gladenbach und Kehlnbach am Mittwoch bei einem Störfall auf dem Zimmermann-Firmen-Gelände im Einsatz

Voriger Artikel
Deponie bleibt großes Thema
Nächster Artikel
Endspurt für die Sommer-Ferienspiele

In einer Fabrik im Gladenbacher Ortsteil Erdhausen war die Feuerwehr im Einsatz. Mehrere tausend Liter einer Ölflüssigkeit waren nach einem technischen Defekt ausgelaufen.

Quelle: Nadine Weigel

Erdhausen. Nach ersten Erkenntnissen sind gegen 8.20 Uhr an einer Erodiermaschine der Firma Zimmermann im Blaumühlenweg 5 im Gladenbacher Stadtteil Erdhausen zwischen 3000 bis 8000 Liter eines Maschinenöls aus einer Maschine ausgetreten sein. Ursache war offenbar ein technischer Defekt. Das Öl, Meta-Rol 2150, ist nicht brennbar jedoch gewässergefährdend, hieß es vonseiten der Polizei.

Weil die Möglichkeit bestand, dass das Öl durch einen Abfluss der Halle in die Salzböde gelangt, trafen die Feuerwehrleute Vorsichtsmaßnahmen, um eine eventuelle Verbreitung des Öls über den Fluss zu minimieren. Die Salzböde verläuft auf der gegenüberliegenden Straßenseite von Zimmermann. Eine Ölsperre sollte die Ausbreitung des ausgetretenen Maschinenöls verhindern.

Am Mittwochmorgen waren Feuerwehr, Polizei und Kripo im Großeinsatz auf dem Gelände der Firma Zimmermann in Gladenbach-Erdhausen. Dort ist eine große Menge einer bislang unbekannten Flüssigkeit ausgelaufen.

Zur Bildergalerie

Das ausgelaufene Maschinenöl auf dem Gelände der Firma wurde 
von der Feuerwehr abgebunden, zudem wurden die Kanäle überprüft, um sicherzugehen, dass sich das Maschinenöl nicht auf diesem Weg verbreitet. Um dies ganz auszuschließen, wurde von der Firma Zimmermann eine Spezialfirma mit dem Spülen der Kanäle beauftragt. Damit hat die Firma am Mittwochmittag begonnen.

Stadtbrandinspektor Reiner Horak ging nach fünf Stunden Einsatzzeit davon aus, dass keine Gefahr mehr bestand, sodass die Feuerwehr gegen 13 Uhr abrücken konnte. Im Einsatz waren rund 30 Feuerwehrleute aus der Region, und auch der Einsatzleitwagen des Landkreises 
Marburg-Biedenkopf wurde vor Ort benötigt, um die Arbeiten auf dem Firmengelände zu koordinieren.

Außer dem Großaufgebot der Feuerwehr waren 
die Fachkräfte des Regierungspräsi­diums und der Unteren Wasserbehörde vor Ort, um sich einen Überblick über das Ausmaß des Störfalls zu verschaffen. Das teilte Claudia Knappl, Pressesprecherin der Polizei, am Mittwoch mit.

von Silke Pfeifer-Sternke

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr