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Stimmen gehen unter die Haut

Konzert Stimmen gehen unter die Haut

Zu einem der absoluten Höhepunkte der 24. Bad Endbacher Musiktage zählt das Konzert der "Tenöre4You" am vergangenen Mittwochabend vor 200 Besuchern im Kursaal des Kur- und Bürgerhauses in Bad Endbach.

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Mit ihren Vorträgen brillierten die „Tenöre4You“: Toni Di Napoli (links) und Pietro Pato.Foto: Helga Peter

Bad Endbach. Mit „Moon River“ aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“ starteten die Tenöre Toni Di Napoli und Pietro Pato ihr Konzertprogramm.

Ein Raunen ging durch den Kursaal, als die Tenöre jeweils ihren Part von Schuberts „Ave Maria“ intonierten und ihre Stimmen sich im Schlussakkord vereinten. Das von Pietro Pato in einer eigenen Version gefühlvoll und ausdrucksstark vorgetragene „Amazing Grace“ sorgte für Gänsehaut. Stimmgewaltig und ein weiterer Akzent war der Auftritt von Toni Di Napoli mit „O Sole Mio“ vor dem Hintergrund von Venedig und dem Canale Grande. Während des gesamten Konzertes wurden die musikalischen Hörgenüsse durch Landschaft-Impressionen oder Lichtilluminationen über eine Leinwand untermalt.

„Besame Mucho“ – dieses Liebeslied hingebungsvoll vorgetragen sorgte für viel Applaus und mit „Memory“, einer Arie aus dem Musical „Cats“, setzten die beiden Sänger weitere Akzente, was die Zuhörer mit „großartig“ quittierten. „You raise me up“, diese irischen Ballade, vorgetragen vor der herrlichen Kulisse „Cliffs of Moher“, lud nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Hinschauen ein und es galt, die Impressionen auf sich wirken zu lassen. Im Konzertprogramm durfte auch nicht der Evergreen „My Way“ fehlen.

Nach der Pause zeigten sich die Zuhörer wiederum total begeistert von der Filmmusik „Titanic“ und von „Caruso“, einem Werk aus der Pop-Klassik sowie „Nella Fantasia“, Letzteres vorgetragen von Pietro Pato als Solist. Mit „Hero“ einer weiteren Filmmusik brillierten die beiden Sänger und in „Nessun Dorma“ stellte Toni Di Napoli als Solist seine Stimmgewalt unter Beweis.

Das Publikum sollte nicht nur zuhören, sondern die Tenöre luden dazu ein, bei bestimmten Passagen einfach mit anzustimmen, so auch bei den bekannten Versionen „Que Sera“ und „Volare“.

Nach annähernd zwei Stunden verabschiedete sich das Duo mit „Time to say goodbye“. Dies ließen die Konzertbesucher nicht gelten und forderten mit stehenden Ovationen Zugaben. Die Tenöre entsprachen dem Wunsch mit „Hava nagila“ .

Ute Müller erläuterte vor dem Konzert erläutert, dass das Duo bereits seit 2007 künstlerisch zusammenarbeitet. Beide Musiker hätten sich der Liebe zur Musik verschrieben.

von Helga Peter

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