Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° Regen

Navigation:
Steffenberg will Energie aus der Mitte

Parlament Steffenberg will Energie aus der Mitte

Die Kommune plant, der Gesellschaft „Kommunale Energie aus der Mitte“ (KEAM) beizutreten.

Voriger Artikel
Rechnung der Gemeinde ist jetzt da
Nächster Artikel
Paul-Heinz Petri hört in Steffenberg auf

Mit dem Beitritt zu der Gesellschaft KEAM könnte die Gemeinde künftig Geld beim Strom sparen.

Quelle: Sascha Valentin

Steffenberg. Die Vorlage des Gemeindevorstands, die sich gegen den Beitritt aussprach, hat das Parlament in seiner jüngsten Sitzung einstimmig abgelehnt. Zwölf Abgeordnete votierten gegen die Vorlage, zwei enthielten sich.

Vor der Abstimmung hatte Bürgermeister Gernot Wege (parteilos) darauf hingewiesen, dass sich am Abend zuvor der Haupt- und Finanzausschuss eingehend mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Dabei habe ein EAM-Mitarbeiter Fragen der Ausschussmitglieder beantwortet. „Hätten wir diese Informationen schon früher gehabt, hätte auch unsere Entscheidungsgrundlage sicherlich ein wenig anders ausgesehen“, sagte Wege.

Hauptaufgabe der KEAM als rein kommunale Tochtergesellschaft der EAM werde es sein, den beteiligten Kommunen eine möglichst kostengünstige Energieversorgung zu bieten. Dazu gehört etwa, dass für die Kommunen bei einem jährlich möglichen Stromversorgerwechsel die Ausschreibungspflicht entfällt. Die dafür anfallenden Kosten von rund 750 Euro pro Jahr würde die Gemeinde dann einsparen, sagte Wege.

Mit der Ablehnung der Beschlussvorlage des Gemeindevorstandes muss dieser nun ­eine neue Vorlage für eine der kommenden Sitzungen erstellen. Diese könnte dann den Beitritt zur KEAM zum Inhalt haben. Der Beitritt zu der Gesellschaft gilt zunächst für fünf Jahre.

von Sascha Valentin

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr