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Mit 130 Sachen durch den Ort

Ortsbeirat Niederhörlen Mit 130 Sachen durch den Ort

Die Bewohner Niederhörlens ärgern sich über Raser. Das war nun Thema im Ortsbeirat.

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Einige Bürger trauern dem stationären Blitzer an der Ortsdurchfahrt Niederhörlen hinterher. Er sorgte dafür, dass langsamer gefahren wurde.

Quelle: Sascha Valentin

Niederhörlen. Der Verkehr in der Ortsdurchfahrt bleibt Thema im Dorf. Laut Ortsvorsteher Adolf Tiemann belegen ­Geschwindigkeitsmessungen, dass Fahrzeuge teils mit Tempo 130 durch den Ort brettern. Kurioserweise nur in der Ortsmitte. Der Durchschnitt betrage hier 65 Stundenkilometer (km/h).

Anders an den Ortseingängen aus: Dort liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit unterhalb der erlaubten 50 km/h, teilte Tiemann mit. Danach werde also wieder beschleunigt. Deswegen regte der Ortsvorsteher an, in der Mitte Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen und zu blitzen.

Für ihn sei es nicht nachvollziehbar, warum die Gemeinde aus dem Ordnungsbehördenverband ausgestiegen ist. Dadurch würde seltener geblitzt, durch die Polizei höchstens zweimal im Jahr.

Andreas Strobel bemängelte, dass der stationäre Blitzer abgebaut wurde, weil er zu wenige Einnahmen erziele. Der ­erzieherische Wert sei seiner Meinung nach dabei nicht ausreichend berücksichtigt worden.

Tiemann regte an, über das Jahr verteilt noch mehrere Messungen auf der Ortsdurchfahrt durchzuführen, um Vergleichswerte zu erhalten. Diese könnten dann an die Straßenverkehrsbehörden weitergeleitet werden.

So ist es zumindest mit den Ergebnissen mehrerer Messungen zwischen Nieder- und Obereisenhausen geschehen, wie Bürgermeister Gernot Wege (parteilos) berichtete. Weil die Geschwindigkeiten dort deutlich überhöht waren, habe die Polizei innerhalb eines kurzen Zeitraums nun bereits viermal zwischen den beiden Orten geblitzt.

von Sascha Valentin

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