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Einzug soll noch 
in diesem Jahr erfolgen

Neubau der Dekanats-Verwaltung Einzug soll noch 
in diesem Jahr erfolgen

Seit September 2015 steht fest: Der Sitz des neuen Dekanats Biedenkopf-Gladenbach kommt nach Niedereisenhausen. Nun hat der erste Spatenstich stattgefunden. Bis Jahresende sollen die 16 Büros bezogen werden.

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Sie ließen zum ersten Spatenstich ein paar Schippen Erde flie
gen (von links): Rene Fünders (Leiter der Regionalverwaltung), Andreas Friedrich (Dekan), Roland Hartmann (Präses), Matthias Acker (C+P-Geschäftsführer) sowie Thomas Werner (Archi-tekt).

Quelle: Edgar Meistrell

Niedereisenhausen. Es hat ­alles ein wenig länger gedauert. Das räumte der neue Dekan Andreas Friedrich während des ­offiziellen Spatenstichs ein. Bauherr ist nicht das neue Dekanat Biedenkopf-Gladenbach, sondern die Landeskirche mit Sitz in Darmstadt.

Durch den Zusammenschluss der einst eigenständigen Dekanate mit ihren jeweiligen Verwaltungen in Biedenkopf und Gladenbach war schon während den Fusionsgesprächen klar, es muss etwas Neues her.

Und so gab es eben jenen Beschluss der Synodalversammlungen vom 26. September, dass man im Anschluss an die bestehende Regionalverwaltung im Gewerbegebiet von Niedereisenhausen etwas bauen wolle.

Verwaltung sitzt noch an zwei Standorten

Damit liegt der Verwaltungssitz dann quasi mitten im Dekanatsgebiet, das von Bromskirchen (Landkreis Wal­deck-Frankenberg) im Norden bis nach Hermannstein (Lahn-Dill-Kreis) im Süden reicht und gut 40 Kirchengemeinden umfasst.

Mehr als 1050 Mitarbeiter hat das Dekanat an den verschiedenen Standorten und in den vielfältigen Einrichtungen. Geführt werden sie aus der Verwaltung heraus, und die sitzt noch an den beiden alten Standorten. Die angemieteten Räume in Gladenbach sind zum Jahresende gekündigt und so ist man nun zuversichtlich, dass es mit dem Neubau auch klappen wird.

Die Planungen hat das Dillenburger Architekturbüro von Thomas Werner übernommen. Den Bau selber errichtet die C+P Schlüsselfertiges Bauen GmbH aus Angelburg. Und es geht nun bald richtig los. Oberhalb des bestehenden Gebäudekomplexes, an dem es bereits einen Parkplatzbereich gibt, wird weiterer Raum für die Fahrzeuge der neuen Mitarbeiter entstehen.

Kosten: eine Million Euro

Der Anbau wird in nördliche Richtung, also gen Ortslage, angefügt. Der Neubau wird eine Gesamtnutzfläche von 302 Quadratmetern auf zwei Etagen haben. Elf Büros werden dort neu entstehen. Im bestehenden Gebäude wurde unter anderem durch den Auszug einer Druckerei Platz geschaffen. Hier werden künftig etwa 170 Quadratmeter vom Dekanat genutzt, fünf Büros entstehen neu.

Dekan Friedrich und Präses Roland Hartmann wünschen sich, dass das Haus auch dazu beitragen wird, das Dekanat noch mehr zusammenwachsen zu lassen.

Rund eine Million Euro sind für den Neubau des Verwaltungsgebäudes und den Umbau von Räumen in der evangelischen Regionalverwaltung im Steffenberger Ortsteil vorgesehen.

von Edgar Meistrell

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