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Dorfmarkt weckt Frühlingsgefühle

Verein Dorf(er)leben Niedereisenhausen Dorfmarkt weckt Frühlingsgefühle

Ein Beispiel dafür, wie 
ein Markt funktionieren kann, wenn alle Voraussetzungen stimmen, hat Niedereisenhausen ­gegeben.

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Wolfgang Schork erfüllt die Straßen beim Dorfmarkt mit den Melodien seiner Drehorgel.

Quelle: Sascha Valentin

Niedereisenhausen. Als rundum gelungen bezeichnete Ute Ruffert, Vorsitzende des Vereins Dorf(er)leben, den Dorfmarkt. Mehr als 40 Aussteller hatten den Weg nach Niedereisenhausen gefunden – einige waren sogar noch spontan an diesem Tag ohne Anmeldungen gekommen.

Das sei sicherlich auch ein Verdienst des Wetters, das gar nicht besser hätte ausfallen können, freute sich Ruffert. Mit teilweise 13 Grad sorgte das für erste Frühlingsgefühle. Eine weitere Attraktion fand sich in der alten Kapelle, ein wenig abseits des eigentlichen Marktes. Dort hatte sich eine Handvoll Hobbykünstlerinnen aus dem Ort eingerichtet, die die Besucher mit einem kleinen Ostermarkt mit allerlei kreativen Handarbeitsideen empfingen.

Auf dem Karussell auf dem Buswendeplatz an der Hinterlandschule vergnügten sich ganz junge Marktbesucher. Die Kinder konnten dank Spenden heimischer Geschäftsleute kostenlos ihre Runden drehen. Er habe eine Zeit lang dabeigestanden und es beobachtet, sagte Detlef Ruffert: „Teilweise­ standen die Familien Schlange, damit ­ihre Kinder auch ­einmal drauf kamen.“ Einen besonderen Dank sprach Ute Ruffert auch den örtlichen Vereinen aus, die den Markt mit eigenen Ständen unterstützt haben.

Ob Flüchtlingshelfer, Förderverein der Grundschule, Bienenzüchter, Dorfverein, Jazztanzgruppe oder Feuerwehr – alle kümmerten sie sich mit Würstchen und Erbsensuppe, gekochten Kartoffeln und süßen Waffeln um die Verpflegung der Marktbesucher.

Auf dem Gelände der Freien Christengemeinde lud außerdem die Pfadfindergruppe der Royal Rangers zum Marshmallow-Grillen ein. Und auch für die musikalische Unterhaltung war gesorgt. Neben Wolfgang Schork, der die Straßen mit den Klängen seiner Drehorgel erfüllte, sorgte auch die Bläsergruppe um Viktor Waizel sowie eine Tanzgruppe für künstlerische Abwechslung beim Markttreiben.

von Sascha Valentin

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