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Startschuss für schnellen Bau

Feuerwehrgerätehaus Startschuss für schnellen Bau

Skepsis über das Ziel des ambitionierten Zeitplans klang in allen Reden durch, doch die Freude über den Beginn des Baus überwog bei weitem.

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Gemeinde Lohra will 
neues Bauland ausweisen

Mit Landrätin Kirsten Fründt (Mitte) vollzogen der Generalunternehmer und Lohraer Politiker den ersten Spatenstich.

Quelle: Gianfranco Fain

Lohra. Unter den Blicken zahlreicher Zaungäste und von 
 vielen Mitgliedern der Lohraer Feuerwehren tätigten am Montag Landrätin Kirsten Fründt, Bürgermeister Georg Gaul und weitere Vertreter der Gemeinde den symbolischen ersten Spatenstich zu Lohras neuem Feuerwehrgerätehaus.

Sowohl Gaul als auch Fründt hoben die Freiwilligkeit der Fusion dreier Ortsteilwehren hervor, die letztlich den Bau des neuen Gerätehauses beförderte. Das alte, daran erinnerte Kreisbrandinspektor Lars Schäfer, entsprach nämlich nicht mehr den heutigen Anforderungen. So lobte er auch den Entschluss der Gemeindevertretung als „sehr weise, aber lang gereifte Entscheidung“.

Das neue Gebäude wird den fusionierten Wehren aus Lohra, Damm und Willershausen als Feuerwehrstützpunkt dienen. Das zum Teil zweigeschossige Gebäude mit einer Grundfläche von 620 Quadratmetern bietet unter anderem Platz für vier Fahrzeuge, Schwarz-/Weiß-Bereich, Umkleiden für Männer, Frauen und Jugendliche, ein Büro und einen Tagungsraum.

Am Donnerstagabend hatte die Gemeindevertretung rund 51.000 Euro für die vierte 
Stufe, „Planen, Bauen und Projektabschluss“, für das Planungsbüro PSCP freigegeben. Insgesamt soll das neue Feuerwehrgerätehaus rund 1,664 Millionen Euro kosten. Die ersten öffentlichen Gedankenspiele eines Neubaus am alten Standort gab es bereits im Jahr 2009.

Doch schon im Jahr 2012 mit der Fortschreibung des Feuerwehr-Entwicklungsplans war von einem neuen Standort für fusionierte Wehren die Rede. Die Entwicklung an den Finanzmärkten zu den derzeitigen Niedrigzinsen gab dann den Ausschlag dafür, das Gebäude von einem Generalunternehmer errichten zu lassen. Die Fertigstellung ist für Ende Mai 2016 vorgesehen.

von Gianfranco Fain

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