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Standort für Familien und Gewerbe

Das Jahr in Dautphetal: 2016 Standort für Familien und Gewerbe

Ein gutes Umfeld für Familien und viele Arbeitsplätze vor Ort – das ist der Mix, mit dem die Gemeinde Dautphetal auch in ­Zukunft punkten will 
und darin investiert. Das sagt der Bürgermeister im OP-Interview.

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Ein Kind schaut neugierig in die Welt. In Dautphetal sollen die Kinder dies für die Eltern unbesorgt tun können. Die Gemeinde investiert dazu in die Kinderbetreuung ebenso wie in ein gutes Umfeld für die Arbeitsplätze.

Quelle: Archiv

Dautphetal. „Gestern“ und „Morgen“ waren die Themen, zu denen die OP mit dem Bürgermeister der Gemeinde Dautphetal, Bernd Schmidt von den Freien Wählern, zwei Kurz-Interviews führte. Im ersten Teil wird deutlich, wie sehr für die Gemeinde Familienbindung und Wirtschaftsförderung zusammenhängen.

OP: Herr Schmidt, was war für die Gemeinde das entscheidende Ereignis in diesem Jahr?
Bernd Schmidt: Da gab es eigentlich zwei Ereignisse, die unter dem Titel Standortattraktivität zusammengefasst werden können. Zum einen war es die Erschließung des Gewerbegebietes Allendorf, als Hessen Mobil die Kreisstraße 73 nach Damshausen erneuerte und in Zusammenarbeit mit uns auch die Anbindung des Gewerbegebiets Hambach. Dadurch gelang es uns ebenfalls, den Ort vom Schwerlastverkehr zu befreien. Zum anderen der Erhalt der Standards in der Kinderbetreuung, wofür die Gemeinde einiges an finanziellem Aufwand schultert.

OP: Inwieweit werden diese Ereignisse die Gemeinde voranbringen?
Schmidt: Für die Gemeinde ist es wichtig, ein Gewerbestandort zu bleiben sowie kinder- und familienfreundlich zu sein. Das unterstreichen wir mit unserer dezentralen Kinderbetreuung. Bei uns finden Familien wohnortnah Arbeitsplätze und wissen ihre Kinder in guten Händen.

OP: Apropos Gewerbe: Wie geht es mit dem Standort Johnson Controls weiter?
Schmidt: Da sind wir im Gespräch mit der Europazentrale in Burscheid und haben zumindest jetzt einen Ansprechpartner gefunden. Nun schauen wir, was die Gemeinde als Vermittler begleitend machen kann, um diesen Standort vernünftig mit produzierendem Gewerbe füllen zu können.

OP: Steht der nächste Absprung nach der geplanten Erweiterung im Wallauer Gewerbegebiet durch Elkamet bevor?
Schmidt: Nach Aussage der Firmenleitung hat die Erweiterung in Wallau keine Auswirkung auf den Standort in Wolfgruben.

von Gianfranco Fain

 
 
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Auch in der Zukunft setzt die Gemeinde Dautphetal darauf, für Handel und Gewerbe attraktiv zu bleiben, wie der Bürgermeister Bernd Schmidt im OP-Interview sagt.

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