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Stadtwald liefert Brennholz für Bürger

Parlament segnet Forstwirtschaftsplan ab Stadtwald liefert Brennholz für Bürger

Der Forstwirtschaftsplan 2016 stieß bei den Biedenkopfer Stadtverordneten auf allgemeine Zustimmung. Der errechnete Überschuss beträgt knapp 100.000 Euro.

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Das eingeschlagene Holz wird im Wald gelagert, bis es abtransportiert wird zur Weiterverarbeitung.

Quelle: Hartmut Berge

Biedenkopf. 2016 sollen im Biedenkopfer Stadtwald rund 17.500 Festmeter Holz eingeschlagen werden. Die Erlöse belaufen sich auf knapp eine Million Euro. Hessen Forst geht davon aus, dass die Nachfrage nach Eichenstammholz steigt und schlägt deshalb vor, etwas mehr als den Hiebsatz einzuschlagen, da unklar sei, wie lange die Entwicklung anhalte.

Als Begründung wurde angegeben, dass es über Jahre überhaupt keinen Markt für eine mittlere bis schlechte Qualität von Eichenstammholz gegeben habe. Bei dem Fichtenstammholz habe es einen Preisverfall gegeben, deshalb lautet die Empfehlung von Hessen Forst: Pflegemaßnahmen in Fichten- und Douglasienbeständen. Stabil sind hingegen die Preise bei Kiefernholz.

Der von Hessen Forst ermittelte Überschuss von knapp 100.000 Euro trage der Nachfrage der Bürger nach Brennholz Rechnung, erklärte der Sozialdemokrat Heinz Funk. Jörg Michel (BB) stellte fest, dass das Zahlenwerk in etwa dem des Vorjahres gleicht. „Das zeigt, dass das Forstamt solide gearbeitet hat“, sagte er.

Wirtschaftswege leiden unter Matschwetter

Dass die Zahlen alle Jahre wieder auf den Tischen der Stadtverordneten liegen, darauf 
verwies der Christdemokrat Siegfried Engelbach. Diesmal gebe es aber einen Unterschied. Die Stadtverordneten könnten nun schon einen Monat früher als 2015 über den Forstwirtschaftsplan entscheiden.

Die höheren Beträge in der Wegeunterhaltung schrieb Engelbach dem milden Winter zu, bei dem schweres Gerät den Forstwirtschaftswegen mit Matschwetter zu schaffen gemacht habe. Die beschädigten Wege müssten wieder instand gesetzt werden, erklärte er.

„Unser Wald liefert Holz für die Bürger zum Heizen – kohlendioxidneutral“, sagte Engelbach und ergänzte, dass nur soviel Holz aus dem städtischen Wald entnommen werde, wie auch nachwachse – für ihn ökologisch wertvoll. Deshalb werde seine Fraktion dem vorgelegten Forstwirtschaftsplan zustimmen. Dem schloss sich Reiner Schneider von der UBL an. Die Stadtverordneten votierten einstimmig für das vorgelegte Zahlenwerk.

von Silke Pfeifer-Sternke

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