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Stadtverordnete votieren einstimmig für Zukunft

Investitionen Stadtverordnete votieren einstimmig für Zukunft

Der Entwurf des Haushaltsplanes 2014 der Stadt Biedenkopf, den Bürgermeister Joachim Thiemig am Donnerstag vorstellte, sieht 1150000 Euro für ein Nutzungs- und Sanierungskonzept des Gebäudes Marktplatz 2 vor.

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Eine Investition über 1,15 Millionen Euro sieht der Haushaltsplanentwurf 2014 für den Innenausbau des Gebäudes am Marktplatz 2 vor.

Quelle: Klaus Peter

Biedenkopf. Nachdem in den vergangenen Jahren in die Sanierung der Außenhülle des Hauses Marktplatz 2 bereits 285000 Euro investiert wurden, sieht der Haushaltsplanentwurf 2014 eine weitere Investitionssumme in Höhe von 1150000 Euro für den Innenausbau vor. Wie Bürgermeister Joachim Thiemig den Stadtverordneten mitteilte, sei der Konzeptentwurf für die Innensanierung des Gebäudes flexibel gestaltet, sodass auf unterschiedlichen Bedarf von potenziellen Mietern eingegangen werden könne.

Die Gesamtkosten der Modernisierung für das Haus im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss bezifferte der Bürgermeister auf 1434768 Euro. Da 284300 Euro bereits für die Außenhülle ausgegeben sind, werden 1150468 Euro benötigt. An Bundes- und Landesförderung seien bereits 185779 Euro „geflossen“, wobei er weitere 258800 Euro an Förderung erwarte.

Obwohl die Sanierung doch erhebliches Geld verschlinge, sei eine variable Konzeptgestaltung gut und die Stadt Biedenkopf sei auf einem richtigen Weg, betonte Sozialdemokrat Fritz Schlagowsky. Positiv sahen auch Gerhard Hesse (CDU) und Volker Ferchland (FDP) diese Investition. Thiemig wies darauf hin, dass das dann sanierte Gebäude auch Mieterträge erwirtschaften müsse, was schon von der Kommunalaufsicht vorgegeben sei. Aus diesem Grund sehe das Konzept auch keine öffentliche Nutzung vor. Einstimmig beschlossen die Parlamentarier das Konzept Marktplatz 2 in Biedenkopf.

Rund 210000 Euro für Wallauer Hallenbad

Der Haushaltsplanentwurf sieht auch eine Investition von 110000 Euro für die Neugestaltung des Areals Hallenbad in Wallau vor. Weitere 100000 Euro aus dem Finanzhaushalt sollen eine Grundlage der Neugestaltung bilden. Gleichwohl, so der Bürgermeister, sei eine Sanierung oder gar der Betrieb eines Hallenbades bei der derzeitigen finanziellen Situation der Stadt mit dem aufgelaufenen Defizit von rund 7 Millionen Euro für lange Zeit nicht realisierbar. Wie eine mögliche neue Nutzung gestaltet werden könne, möchte Thiemig gerne in enger Zusammenarbeit mit allen Wallauer Bürgern und Fachleuten erarbeiten.

Ebenfalls einstimmig votierten die Parlamentarier für den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes „Freizeit, Erholung und Kultur“ für das Jahr 2014. Dieser Ergebnishaushalt sieht für das Jahr 2014 Zuschüsse der Stadt von 645000 Euro an den Eigenbetrieb vor. Der Plan schließt dann in Einnahmen und Ausgaben mit 938380 Euro ausgeglichen ab. Thiemig betonte, dass die Zuschusshöhe mit der des Jahres 2013 identisch sei.

Der Bürgermeister ging auch auf die Öffnungszeiten des Lahn-auenbades ein, die relativ flexibel gestaltet würden - so wie in diesem Jahr. Je nach Wetterlage würde das Lahnauenbad Mitte Mai, spätestens Anfang Juni geöffnet und vermutlich etwa drei bis 3,5 Monate offen gehalten.

Christdemokrat Gerhard Hesse wies darauf hin, dass alles daran zu setzen sei, steigende Aufwendungen im Badebereich aufzufangen, um das jetzige Angebot und die Preise beizubehalten. Heinz Olbert (BB-Fraktion) wertete es positiv, dass bei steigenden Kosten die Zuschüsse für den Eigenbetrieb auf gleichem Niveau blieben. Gleichwohl würden Freizeiteinrichtungen Geld kosten. Sowohl Fritz Schlagowsky (SPD) als auch Dieter Spies (UBL) sprachen sich für diesen Wirtschaftsplan aus, der dann einstimmig verabschiedet wurde.

von Klaus Peter

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