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Stadt wirbt mit Ferien-Tarif für neue Sauna

Gladenbach Stadt wirbt mit Ferien-Tarif für neue Sauna

Trotz Urlaubszeit und zuletzt schwül-warmen Wetters erfreut sich das vor anderthalb Wochen eröffnete Gladenbacher Saunaparadies beim Publikum großer Beliebtheit.

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Bis Ende August können Saunagäste das neue Gladenbacher „Paradies“ zum günstigen Sommertarif nutzen.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Die Kritik an der neuen Anlage sei sehr positiv, freut sich Heinrich Reitz, Gladenbachs Projektmanager für das neue Freizeitbad. Gleichwohl will die Stadt für den Rest der Ferienzeit mit einem Sommertarif noch mehr Gäste ins neue Saunaparadies locken.

Weil der Sommertarif fürs Freizeitbad – dort zahlt man zurzeit beispielsweise als Erwachsener 4,50 Euro, als Jugendlicher 2,50 Euro für den ganzen Tag – so gut angekommen sei, habe man sich kurzerhand entschlossen, auch den ganztägigen Sauna-Spaß zum ermäßigten Eintritt anzubieten, berichtet Gladenbachs Erster Stadtrat Walter Jakowetz, der zurzeit Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim vertritt. Ab sofort kann man alle Saunaeinrichtungen einschließlich der Badelandschaft – ohne Zeitlimit – zum Preis von zehn Euro genießen.

Auch diese Ermäßigung gilt bis Ende August. Danach kostet die Tageskarte für die Sauna wieder 15 Euro. Walter Jakowetz kündigt an, dass es künftig neben der Tageskarte für die Sauna auch einen zeitlich begrenzten Tarif geben werde. Ob der vergünstigte, zeitlich limitierte Eintritt, drei oder vier Stunden Saunaspaß ermögliche, werde in Kürze vom Aufsichtsrat der Kur- und Freizeitgesellschaft (KFG) festgelegt, erklärt der Ers te Stadtrat.

Die Sauna (gemischt) ist montags und mittwochs von 10 bis 22 Uhr geöffnet, donnerstags bis samstags von 10 bis 23 Uhr und sonntags von 9 bis 20 Uhr. Dienstags steht die Sauna von 10 bis 22 Uhr ganz allein den Frauen zur Verfügung.

Sowohl in der Badelandschaft als auch im Saunaparadies realisiere man sinnvolle Ergänzungen und reagiere auf Kundenanregungen, wenn sie denn realisierbar seien, versichern Jakowetz und Reiz.

Der Projektmanager nennt als Beispiele die vor gut vier Wochen am Schwimmerbecken installierte Gewöhnungstreppe, die etwa Besuchern, die nicht mehr so beweglich seien, den Einstieg ins Becken erleichtere. Gut angekommen sind – vor allem bei den Teilnehmern von Wassergymnastik-Kursen – die neue angebrachten Haltestangen im Nichtschwimmerbecken. Bei der Planung der Wertfächer hat man auch an Motorradfahrer gedacht und die abschließbaren Ablagemöglichkeiten so ausgelegt, dass Integralhelme hineinpassen.

Weil es von den Zweiradfahrern trotzdem immer wieder Nachfragen gab, wurden die entsprechenden Fächer nun eindeutig gekennzeichnet.
Modifiziert wird die Abdeckung für das Vier-Jahreszeitenbecken, die verhindern soll, dass das Wasser nachts zu sehr abkühlt.

Für das Aufbringen der Planen benötigt man zurzeit mehrere Personen. Die Technik werde so verändert, dass dies künftig ein Schwimmmeister bewältigen könne, kündigt Heinrich Reitz an.

Voran geht es auch bezüglich des Bauabschnittes 2b. Mithilfe des Konjunkturpakets II wird es ab der nächsten Saison wieder ein Sommerbad geben.
Im alten Freibad-Becken soll ein 25 Meter langes Edelstahl-Becken installiert werden. Nach der Ausschreibung haben vier Unternehmen ihre Angebote abgegeben.

„Sie werden vom Planungsbüro geprüft“, erklärt Heinrich Reitz. Die Experten werden dann dem Aufsichtsrat der KFG Vergabevorschläge machen.
Wenn möglich, sollen alle aufwendigen Bauarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, sodass ab Mai nächsten Jahres wieder ein Sommerbad zur Verfügung steht.

Ob es dann auch schon eine Sprunganlage gibt, ist noch nicht sicher. Über den entsprechenden Zuschussantrag ist in Wiesbaden noch nicht entschieden.

„Es gab aber Nachfragen, also wird der Antrag zumindest schon geprüft“, gibt sich Walter Jakowetz zuversichtlich.

von Hartmut Berge

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