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Stadt bunkert Rinnensteine fürs Bad

Folgen der langen Trockenheit Stadt bunkert Rinnensteine fürs Bad

Weil das Wetter in den vergangenen Tagen nicht mitspielte, öffnet das Freibad in Weidenhausen erst am Samstag um 9 Uhr seine Pforten.

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Schwimmmeister Christof Weber hält einen jener seltenen Rinnensteine in den Händen, die man gebunkert hat, damit der 50 Jahre alte Überlauf auch künftig repariert werden kann.

Quelle: Berge

Gladenbach. Die Eisheiligen hätten einer früheren Eröffnung der Badesaison in Weidenhausen einen Strich durch die Rechnung gemachte, bedauert Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim und schiebt die Schuld auf „Bonifatius“ und die „Kalte Sophie“ die am vergangenen Wochenende Luft und Wasser stark abkühlen ließen.

Schwimmmeister Christof Weber legte gestern letzte Hand an, damit nun endlich auch in Weidenhausen der Startschuss für die Sommerbadesaison fallen kann.
Wer sich in der Sonne entspannen, in Ruhe seine Bahnen ziehen oder Neuigkeiten austauschen möchte, der ist im Freibad Weidenhausen gut aufgehoben. Das ist zwar nicht der ausgewiesene Werbeslogan für die ruhig gelegene Anlage am Ortsrand Weidenhausens, aber der Grund dafür, dass im Jahresschnitt gut 13.000 Besucher das Sommerbad aufsuchen. 2009 waren es fast 14.000.

Kein Platz in Weidenhausen dient bei Freibadwetter mehr der Kontaktpflege als das etwas versteckt gelegene, trotzdem leicht erreichbare Areal „Auf dem Bruch“. Mit welcher Absicht Besucher die Anlage auch immer betreten mögen, gleich am Eingang kriegen viele Appetit. Denn es riecht sehr oft nach leckeren, frischen Pommes. Die und vieles mehr gibt‘s am Kiosk. Ist man nicht gerade gekommen, um nur Bahnen zu ziehen, dann fällt es schwer, die Eingangszone zu verlassen.

Dort gibt es nämlich auch einen kleinen Biergarten. Eltern mit ihren kleinen Kindern biegen gleich rechts ab in Richtung Planschbecken, das mit einem schattenspendenden Sonnensegel ausgestattet ist. Wer den Kopf nur über Wasser halten kann, wenn er Boden unter den Füßen spürt, der ist im Nichtschwimmerbecken genau richtig, es ist auch mit einer Rutsche ausgestattet.

An den Umkleidekabinen gibt es zum Badeschluss an besonders heißen Tagen schon mal kleine Staus. Kurze Wartezeiten kann‘s bei Hochbetrieb auch für jene geben, die sich nach dem Schwimmen warm duschen wollen. Doch darüber regt sich kaum jemand auf. Sichtlich großer Beliebtheit erfreut sich die vor einem Jahr gebaute Beachvolleyballanlage. Die ausreichend große Liegewiese lädt zum Entspannen ein, und der alte Baumbestand bietet zudem reichlich Sonnenschutz. Für alle, die sich nicht gerne von Grashalmen piksen lassen, stehen Sonnenliegen zum Ausleihen bereit.

von Hartmut Berge

Mehr lesen Sie am Samstag in der Hinterlandausgabe der OP.

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