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Spielplatzgeräte weisen Mängel auf

Ortsbegehung Spielplatzgeräte weisen Mängel auf

Der Ortsbeirat Wommelshausen informierte über "neuralgische Punkte" innerhalb der Ortsstraßen. Mit Nachdruck drängt das Gremium auf den Ausbau der Ortsdurchfahrt.

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Der Ortsbeirat mit Gemeindevorstandsmitglied Günter Wagner (links) stellte an der großen Schaukel des Spielplatzes auf der Hütte massiven Rostbefall sowie eine verbogene Stütze fest.
Foto: Helga Peter

Wommelshausen . In der jüngsten Ortsbeiratssitzung befasste sich das Gremium mit der für den 28. September geplanten ADAC-Reifen-Ritter-Rallye Hinterland, die den Ort tangiert. Das Gremium fasste kein einstimmiges Votum für die Veranstaltung: zwei Ja- , zwei Neinstimmen und eine Enthaltung.

Die Ortsbeiratsmitglieder Jürgen Klingelhöfer und Andreas Debus machten deutlich, dass sie keine Einwände gegen die Rallye haben, wenn die befahrenen Wege so verlassen würden, wie diese vorgefunden werden.

Dieter Burk sprach sich aus Umwelt- und Naturschutzgründen gegen die Rallye aus. Ortsvorsteher Ladislaus Szabo führte aus, dass er grundsätzlich nicht dagegen sei, monierte aber, dass nicht zu jeder Rallye die Straßen im Ortsteil Wommelshausen herangezogen werden sollten.

Der Ortsvorsteher teilte weiter mit, dass die Gemeinde Bad Endbach in der Zeit vom 1. August bis 31. Dezember dieses Jahres den ruhenden Verkehr überwachen will und bat die Ortsbeiratsmitglieder, besondere Brennpunkte zu nennen. Daraufhin entspann sich eine rege Diskussion, der eine Ortsbegehung folgte. So werde gerade in der „Höhenstraße“ und in der „Gartenstraße“ ein Parken auf Bürgersteigen bevorzugt.

Einig war sich das Gremium darüber, dass der Zustand der Ortsdurchfahrt „Wommelshäuser Straße“ untragbar sei und dringend eine Lösung herbei geführt werden müsse. Befremdlich war es für den Ortsbeirat, dass ein Ende des Jahres 2011 verfasstes Schreiben über die Dringlichkeit des Ausbau der Ortsdurchfahrt (Landesstraße 3049), das seitens der Gemeinde „mit Nachdruck“ an das Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Marburg weitergeleitet wurde, seither keine Reaktion herbeigeführt habe.

Ortsvorsteher Szabo führte aus, dass in der jüngsten Vergangenheit zwei Gelegenheiten (Ausbau der Landesstraße im Ortsteil Hütte und oberhalb von Wommelshausen in Richtung Hülshof) versäumt worden seien, bei denen die Ortsdurchfahrt problemlos hätte ausgebaut werden können. Ein längeres Zuwarten sei aufgrund der Gefahrensituation unverantwortlich. Zu dem Austausch der Straßenlampen in LED-Beleuchtung teilte Gemeindevorstandsmitglied Günter Wagner mit, dass die Arbeiten noch nicht abgeschlossen werden konnten, da der Hersteller Lieferschwierigkeiten habe. Eine Überprüfung, ob die neue Beleuchtung ausreichend sei oder eventuell ergänzt werden müsse, solle nach Abschluss der Arbeiten erfolgen.

Szabo regte an, die Straßenbeleuchtung zeitlich um etwa eine Stunde nach hinten zu korrigieren, denn, wenn es noch hell sei, sei eine Straßenbeleuchtung nicht notwendig. Wagner berichtete, dass die Straßenbeleuchtung von außerhalb über zwei Schaltzyklen gesteuert werde und die Programmierung gegebenenfalls nach der Ortsbegehung zu prüfen sei.

Vollkommen unverständlich war es für den Ortsbeirat, dass nach dem Austausch der Lampenköpfe diese an manchen Stellen nunmehr vollkommen im Baumbewuchs verschwinden. Dies wurde in der anschließenden Ortsbegehung gerade auch im „Plockeweg“ besonders deutlich. Das Gremium inspizierte auch das Multifunktionsportfeld und seinen Belag, der, da fehlerhaft, schon repariert wurde. Der Ortsvorsteher sprach sich dafür aus, dass der Belag komplett erneuert werden sollte und die Garantiefrist nicht verstreichen dürfe.

Eine weitere Anlaufstelle bildeten die beiden Spielplätze. Der Ortsbeirat monierte, dass insbesondere dem starken Rostbefall der großen Schaukel (Hütte) begegnet werden müsse. Weiter berge das Rondell des Spielplatzes (Wommelshausen) mit den schweren Griff-Halterungen und dem fehlenden Bodenschutz sowie dem zutage tretenden Fundamentblock eine Gefahr. Der Rancherzaun dieses Spielplatzes ist marode und sollte erneuert werden.

von Helga Peter

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