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Spieglein, Spieglein an der Wand...

Kein Krönchen für Wommelshäuserin Spieglein, Spieglein an der Wand...

Die Wommelhäuserin Eleonora Frank schaffte es bei der Miss-Germany-Wahl zwar nicht auf den Thron, aber für sie war es dennoch „eine tolle Erfahrung“.

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Am Ende hatte die Miss Niedersachsen, Caroline Noeding aus Hannover, bei der Miss Germany-Wahl am Samstagabend im Europapark Rust die Nase vorn. Sie setzte sich gegen 23 Kandidatinnen durch und darf sich nun neben dem begehrten Titel über einen Kleinwagen für ihr Amtsjahr, diverse Reisen und zahlreiche PR-Termine freuen.
Eine sehr gute Figur im badischen Rust machte aber auch die amtierende Miss Westdeutschland Eleonora Frank aus dem Bad Endbacher Ortsteil Wommelshausen. Die 22-Jährige schaffte es zwar nicht unter die Top 8 und stand am Ende auch nicht auf dem Siegertreppchen – dennoch war die attraktive Oberhessin mit dem Verlauf des Glamour-Events keineswegs unzufrieden.
„Es hat super viel Spaß gemacht. Insgesamt war das eine ganz tolle Erfahrung. Ich habe enorm viel dazu gelernt. Aber natürlich bin ich auch ein klein bisschen enttäuscht“, sagte die gertenschlanke junge Frau nach dem Finale. Zuvor hatte sich Eleonora Frank in Abendgarderobe, in Bademode und bei der Interviewrunde dem Publikum und der Promi-Jury präsentiert.

Zickenkrieg? Fehlanzeige!

Unter anderem der frühere Fußball-Manager Reiner Calmund, Ex-Boxer Axel Schulz, Schönheitschirurg Professor Werner Mang oder die frühere Turnerin Magdalena Brzeska nahmen die jungen Damen auf dem Laufsteg näher unter die Lupe. In einem Trainings-Camp auf Fueventura wurden 23 Schönheiten – Miss Mitteldeuschland, Stefanie Leicht, musste verletzt auf eine Teilnahme verzichten – zuvor eine Woche lang auf den traditionsreichen Wettbewerb, den es seit 1927 gibt, vorbereitet. Laufen, Posen, Knigge-Kurs, Shootings, Make-Up, Pressetraining oder Choreographie standen auf der Kanaren-Insel auf dem Programm.
„Auf Fueventura war es natürlich herrlich. Wir hatten super Wetter. Auch das Proben und die Foto-Shootings haben echt viel Spaß gemacht. Das Essen war toll. Es kam echtes Urlaubsfeeling auf, einfach klasse“, betonte die Abiturientin, die bei der Interview-Runde auf der Showbühne verriet, dass sie gerne Klavier spielt, singt, tanzt und modelt.
Auch dem viel zitierten Zickenkrieg hinter den Kulissen eines Schönheitswettbewerbs erteilt die junge Frau aus Wommelshausen eine deutliche Absage. „Wir haben uns eigentlich alle ganz prima verstanden. Das war insgesamt relativ angenehm, Probleme gab es keine. Und am Ende kann eben nur eine gewinnen. Das ist nun mal so“, meinte die charmante Hessin Schulter zuckend, die ihre Landesfarben  würdig vertrat und von ihrer Familie zum Bundes-Finale der Miss-Germany-Wahl in die Nähe von Freiburg begleitet wurde.

Ein Jahr Auswahl - dann könnte alles wieder beginnen

Im Vorfeld hatten sich mehr als 5 000 junge Frauen in Alter zwischen 16 und 26 Jahren in 155 Landeswahlen in ganz Deutschland Hoffnungen auf die Krone gemacht. Aber, nachdem der erste Stress nach dem großen Finale im Süden der Republik vergangene Samstagnacht abgefallen war, war erst einmal Party angesagt.
Gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen enterte die 1,73 Meter große Blondine aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf die Aftershow-Party im glamourösen Ambiente des Europaparks. Und dort im Party-Trubel der Nacht war es ohnehin egal, wer es am Ende ganz nach oben auf den Thron geschafft hatte.
Denn: Gewinnerinnen waren eigentlich alle der Schönheiten, die es bis unter die Top 24 der „Miss Germany“-Wahl geschafft hatten. Und wer weiß, möglicherweise ist der Traum vom Miss-Germany-Titel noch nicht ausgeträumt.
Nach einem Jahr Auszeit kann die attraktive Schülerin des Abendgymnasiums Marburg wieder an den Landeswahlen teilnehmen.

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