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Später Start zahlt sich aus

Windpark Schwarzenberg Später Start zahlt sich aus

Die letzten drei der insgesamt neun Windkraftanlagen auf dem Schwarzenberg sind in Betrieb. Am Donnerstagmittag wurde der rote Knopf 
gedrückt.

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Der Windpark auf dem Schwarzenberg wurde am Donnerstag offiziell in Betrieb genommen.

Quelle: Birgit Heimrich

Breidenbach. Nun ist der Windpark offiziell und vollständig am Netz. Über die Inbetriebnahme hat Bürgermeister Christoph Felkl (SPD) auch in den ersten der insgesamt sechs Bürgerversammlungen in der Großgemeinde berichtet.

In der Versammlung in Niederdieten erklärte Felkl, dass die Einspeisevergütung geringfügig niedriger ausfalle als ursprünglich kalkuliert, weil die Anlagen – anders als geplant – erst 2017 ans Netz gegangen sind. Das werde aber mehr als ausgeglichen.

Der Breidenbacher Bürgermeister ist zusammen mit Wolfgang Buder von den Stadtwerken Biedenkopf Geschäftsführer der 
kommunalen Windpark Schwarzenberg GmbH. In Niederdieten erklärte er, dass die Betriebsgenehmigung für die Windräder für 20 Jahre gelte – plus das Jahr der Inbetriebnahme.

Gemeinde profitiert durch Pacht und Steuern

Wäre der Windpark also noch im Dezember 2016 ans Netz gegangen, hätte man ein komplettes Jahr verschenkt, sagte Felkl. Kalkulatorisch sei es deswegen die richtige Entscheidung gewesen, die Anlagen erst im neuen Jahr in Betrieb zu nehmen.

Und was bringen die Räder der Gemeinde, wollte Udo Grebe in der Versammlung wissen. Felkl antwortete, dass die Gemeinde auf zweierlei Weise von den Anlagen profitiere. Zum einen erhält Breidenbach jährliche Pachteinnahmen in Höhe von 100.000 Euro, weil sie eigene Grundstücke für den Windpark an die GmbH verpachtet.

Darüber hinaus bekommt sie Körperschafts- und Gewerbesteuer von der Betreibergesellschaft. Wie viel das genau sein wird, könne man im Voraus nicht sagen, weil der Gewinn des Windparks auch von den Windverhältnissen abhängt. Prognostiziert ist laut Felkl ein Gewinn von zehn Millionen Euro über die Laufzeit von 20 Jahren.

Niederdietens Ortsvorsteher Werner Karl fragte nach der Umsetzung der Vorgaben für den Brandschutz des Windparks. Felkl erklärte, dass vor Weihnachten zwei Zisternen mit je 25 Kubikmetern Löschwasser im Boden eingebaut wurden. Damit seien auch die Forderungen des Brandschutzes erfüllt.

von Sascha Valentin

 
 
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