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Sonne geht unter, Grenze glüht

Grenzgang Buchenau Sonne geht unter, Grenze glüht

„Also bis zur Ebenheit ist schon mal geputzt“, sagt Regina Käsmayr und schmunzelt im Kreis der anderen Helfer. Mit Reinigungsmitteln, Lappen und vereinten Kräften bringen die Mitglieder des Grenzgangs-Ausschusses „Ausschmückung“ das neue Edelstahl-Juwel in der Dorfmitte für seine offizielle Einweihung auf Hochglanz.

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Leuchtendes Juwel in der Dorfmitte: Die neue, beleuchtete Edelstahltafel.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Buchenau. Die neue Tafel ist mehr als zwei Meter hoch, einen Meter breit und zeigt den Verlauf der Buchenauer Gemarkungsgrenze sowie die Lage der Frühstücksplätze Ebenheit und Dornochsenberg. Im „Süden“ schlängelt sich die Lahn über die silberfarbene Tafel, in deren Mitte die Umrisse eines Grenzsteins mit der Kennzeichnung „HD 1669“ erkennbar sind. Damit erinnert das Edelstahlschild an den Ursprung der Traditionsfestes: Im Jahr 1669 wurden die ersten Grenzsteine um Buchenau, das zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (HD) gehörte und an Hessen-Kassel grenzte, gesetzt.

Das Besondere des überdimensionalen-Standbildes zeigt sich allerdings erst nach Sonnenuntergang: Zusammen mit der Straßenbeleuchtung erstrahlt dann auch die Grenze.

Am Dienstagabend traf sich der Ausschmückungsausschuss mit dem engeren Komitee an der neuen Tafel. Dazu begrüßte Ausschuss-Vorsitzender Thomas Gessner auch Jürgen Mangner. Mangner stellte die Tafel in seinem Allendorfer Unternehmen her. Vor einigen Wochen waren dort schon die Miniaturen gefertigt worden, die die Mitglieder des erweiterten Komitees zur Erinnerung an das Fest erhielten (OP berichtete).

Den Plan, eine große Tafel im Ort aufzustellen, entwickelte der Ausschmückungsausschuss kürzlich „von heute auf morgen“, erinnerte Gessner. Vor anderthalb Wochen stellten Ausschussmitglieder die Edelstahl-Konstruktion auf und installierten die Leuchtröhren. Seitdem ist das „strahlende“ Schild, das bewusst keine Jahreszahl trägt, ein Hingucker im Buchenauer Zentrum. Und deshalb wird es auch nach dem Grenzgang bleiben: „Es soll nun immer hier stehen“, betonte Gessner stolz.

von Benedikt Bernshausen

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