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Segway fahren auf der Sackpfeife

„Blackymotion“ Segway fahren auf der Sackpfeife

Einmal mit dem Segway durch einen Parcours oder durch den Wald fahren? Ab 20. Mai wird das auf dem Parkplatz der Sackpfeife möglich sein.

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OP-Praktikant Jannis Kuhl übt sich auf der Sackpfeife im Fahren eines Segway.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Biedenkopf. „Die Leute bekommen etwas für ihr Geld geboten“, sagt Andreas Schwarz über das neue Projekt auf dem Parkplatz der Sackpfeife. Ab dem 20. Mai wird man dort in einem Parcours, der bis zu 22 Mal 22 Meter groß sein wird, Segway fahren können. Auch eine ungefähr drei Kilometer lange Tour mit den bis zu 20 Stundenkilometern schnellen Geräten wird dort bis Ende September angeboten.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Stadt Biedenkopf und „Blackymotion“, so der Name des Holzhäuser Unternehmens. Der Biedenkopfer Bürgermeister Joachim Thiemig zeigt sich begeistert von dem Vorhaben: „Das ist ein weiterer Mosaikstein, der die Sackpfeife attraktiver macht“.

Er spricht auch von einer „Win-Win-Win-Situation“, denn die Stadt, das Unternehmen und die Bürger profitieren gleichermaßen von dem „Projekt Segway“. Der Bürgermeister hat die Fahrzeuge selbst schon einmal bei einer Stadtführung in Dresden ausprobiert, daher macht er sich bei einer kurzen Fahrt durch den Parcours sehr gut.

Strom reicht für 36 Kilometer

Für Andreas Schwarz steht eindeutig die Sicherheit seiner Gäste im Vordergrund. Er sagt, man dürfe kein Risiko eingehen durch unnötige Hindernisse. „Wir möchten den Gästen das Fahren beibringen, sie sollen ein Gefühl für das Gerät bekommen.“ Kinder unter 15 Jahren und diejenigen, die keine Mofaführerschein besitzen, dürfen lediglich den Parcours fahren.

„Es findet eine ‚Eins-zu-Eins-Betreuung‘ statt, wir lassen niemanden mit zur Tour fahren, ohne dass er ein Gefühl dafür hat“, erklärt Schwarz. Mit einem Mofaführerschein darf man mit auf die Tour fahren. Ohne eine Einweisung im Parcours darf man die Tour aber auch dann nicht fahren, denn diese führt über Waldwege und Gelände.

Die Segways fahren mit Strom. Wenn der Akku aufgeladen ist, beträgt die Laufzeit 36 Kilometer. Die Ladung erfolgt über eine normale Steckdose, wie bei einem PC auch. Im Parcours ist die Geschwindigkeit auf neun Stundenkilometer gedrosselt, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 Stundenkilometer.

Parcours richtet sich nach den Fähigkeiten des Fahrers

Andreas Schwarz und seine Frau sind seit 2011 mit ihrem Unternehmen „Blackymotion“ offizielle Segway-Partner, dürfen daher Touren anbieten und die Geräte sogar verleihen und verkaufen. Sie besitzen acht Segways, die jeweils einen Wert von 10.000 Euro haben.

Der Parcours hat keine zeitliche Begrenzung, man richtet sich nach dem Können des Gastes. Man kann, nachdem der Parcours bewältigt wurde, auch noch mit zu der Minitour fahren. Mittwochs zwischen 16 und 19 Uhr kann man das Angebot auf dem Parkplatz der Sackpfeife wahrnehmen, Anmeldungen sind über das Internet möglich.

Das Fahren mit einem Segway ist nicht schwer. Man denkt, dass es schwierig sei, aber nach einer Runde kann man das Gerät schon bedienen und steht sicher. Durch das Verlagern des Gewichtes nach vorne setzt sich das Segway in Bewegung, lehnt man sich leicht nach hinten, bremst man ab. Man kann es mit Gehen vergleichen, nur ohne die Füße zu bewegen, sagt auch Andreas Schwarz. Das Fahren mit dem Segway macht großen Spaß und es ist nicht schwer zu erlernen.

von Jannis Kuhl

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