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Sebastian Unger und Martin Dersch gehen „weltwärts“

Zivildienst Sebastian Unger und Martin Dersch gehen „weltwärts“

Sebastian Unger und Martin Dersch packen ihre Koffer und fliegen am 3. August nach Ecuador, um Land und Leute kennenzulernen.

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Martin Dersch (links) und Sebastian Unger leisten ab August ihren Zivildienst in Ecuador.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Gladenbach. Für die Abiturienten der Europaschule Sebstian Unger und Martin Dersch stand fest, dass sie Zivildienst leisten wollen. Was lag näher, als nach dem Abitur, einen Auslandsaufenthalt vor dem Studium zu absolvieren. Zufällig sind die 19-Jährigen im selben Projekt gelandet. Sie werden als „Experiment e.V. Volunteers“ in der Gemeinde Puerto Quito bei einer Gastfamilie leben, auf dem Bauernhof mithelfen und in einer Schule Kinder in den Fächern Englisch, Sport und EDV unterrichten.

Noch wissen die Gladenbacher nicht, wo sie für ein Jahr untergebracht sind, das erfahren sie zwei Wochen vor dem Abflug. In der vergangenen Woche wurden sie in einem Seminar auf Land und Leute vorbereitet, damit sie keinen Kulturschock erleiden. Für Sebastian Unger ist ein Auslandsjahr nichts Neues. Ein Jahr hat er in den USA verbracht und fand es toll, in eine andere Kultur einzutauschen und neue Freunde kennenzulernen.

An der Europaschule hat er das Fach Spanisch belegt und sich – als der Wehrdienst anstand - bei verschiedenen Organisationen über einen Zivildienst im Ausland informiert. Jetzt gehen er und Martin Dersch „weltwärts“ mit einer der, nach eigenen Angaben, ältesten Austauschorganisationen Deutschlands. Ziel des Programms ist es, jungen Leute einen Einsatz in einem Entwicklungsland zu ermöglichen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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