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Schreckliche Verbrechen im Hinterland?

Hinterland Schreckliche Verbrechen im Hinterland?

Zwei Augenzeugen berichteten der Marburger Staatsanwaltschaft von drei Morden, die sich vor etwa 40 Jahren im Hinterland ereignet haben.

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Im Hinterland sollen seit vier Jahrzehnten drei Leichen auf dem Grundstück eines Hauses vergraben sein. Bei satanischen Messen sollen zudem Kinder mit Alkohol und Tabletten betäubt und dann sexuell missbraucht worden sein.

Quelle: Gestelltes Foto: Nadine Weigel

Hinterland. In einem Dorf in Hinterland sollen sich in den 1960er und 1970er Jahren schreckliche Taten ereignet haben. Eine Zeugin berichtet im Gespräch mit der OP von Folterungen, von Schwarzen Messen, von sexuellen Übergriffen an ihr und ihren zwei Schwestern und von drei Leichen.

Im Haus ihrer Eltern sollen zwei Mädchen im Alter von zehn bis zwölf Jahren während einer okkulten Zeremonie der Hals aufgeschlitzt worden sein. Damals war die Zeuginnen fünf Jahre alt. Etwa drei Jahre später soll ihr Vater einen Mann in einer schwarzen Kutte erschossen haben. Die Zeugin sah ihn tot auf dem Kornspeicher liegen. Die drei Leichen sollen auf dem ehemaligen Grundstücke der Eltern verscharrt sein. Die Schwester der Zeugin erinnert sich ebenfalls an die Schreckenstaten. Jahrelang kämpften beide damit, das Erlebte zu bewältigen.

 

„Es wird in großem Umfang ermittelt“, bestätigte Staatsanwältin Annemarie Wied. Die Marburger Staatsanwaltschaft prüft, ob es hinreichende Verdachtsmomente für die Tötungsdelikte gibt, die eine Ausgrabung rechtfertigen. Der mutmaßliche Täter, der Vater der Zeuginnen, ist gestorben, seine Ehefrau dement, das Haus verkauft.

Rechtsanwalt Dr. Hans-Berndt Ziegler glaubt seinen Mandantinnen und ist fest entschlossen, notfalls selbst eine Ausgrabung zu veranlassen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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