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Schönheitsreparaturen stehen noch aus

Hauptversammlung Schönheitsreparaturen stehen noch aus

Für 140000 Euro wurde die historische Hufeisenkirche in Altenvers saniert.

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In den vergangenen Jahren wurde das Dach der Hufeisenkirche unter der Federführung des Vereins für Geschichte und Volkskunde Lohra saniert.Foto: Anita Ruprecht

Lohra. Unter der Federführung des Vereins für Geschichte und Volkskunde wurde das Dach und die obere Decke der Hufeisenkirche Altenvers erneuert. In den vergangenen Jahren kamen Sanierungskosten von insgesamt 140000 Euro zusammen, erläuterte Vereinsvorsitzender Dr. Heinrich Justus Wagner während der Jahreshauptversammlung. Der Verein ist Träger der Kirche. Einige Schönheitsreparaturen, auch verursacht durch die Dachrenovierung, stehen im Inneren noch an, berichtete er. Die Schäden sollen demnächst behoben werden. Als nächstes größeres Bauprojekt stehe die Außensanierung an, die der Verein allerdings derzeit finanziell noch nicht stemmen könne, sagte Wagner.

Im Kirchgarten wurde eine ebene Fläche geschaffen, sodass bei Feiern dort ein Zelt aufgebaut werden könne, berichtete der Vorsitzende. Für dieses Jahr seien schon fünf Hochzeiten angemeldet, die Hufeisenkirche ist eine Außenstelle des Standesamtes Lohra, und während des Sommerhalbjahrs führt Wagner regelmäßig Hunderte von Besuchern zur Besichtigung durch die historische Kirche. Im vergangenen Vereinsjahr wurden 19 Veranstaltungen organisiert, dazu zählten Vorträge im Winterhalbjahr, die Beteiligung am Lohraer Weihnachtsmarkt mit einer Bilderausstellung von markanten Fachwerkhäusern aus der Großgemeinde, die Adventsandacht in der Hufeisenkirche und die Ausrichtung der Erzähl-Cafés alle zwei Monate in Zusammenarbeit mit dem Förderverein „Altes Rathaus Lohra“. Ältere Mitbürger erzählen Geschichten aus ihrem Leben in der „guten“ alten Zeit.

Der Verein für Geschichte und Volkskunde hat verschiedene Arbeitsgruppen. Wolfgang Kühnel stellte den Arbeitskreis Geschichte vor, den er leitet. Der Arbeitskreis trifft sich wöchentlich und derzeit seien der Erste Weltkrieg, dessen Beginn sich dieses Jahr zum 100. Mal jährt, und die Gebietsreform, die in Lohra 1974, also vor 40 Jahren stattfand, die Hauptthemen. Bei Fragen zur Familien- und Ahnenforschung in Lohra können sich Interessierte auch an Kühnel wenden. Zum Tag des offenen Denkmals im September plant der Verein eine Bilderausstellung zum Ersten Weltkrieg. Zudem existieren in Lohra Tagebücher von Heinrich Naumann, Katharina Kraft und einem ehemaligen Weipoltshäuser Lehrer, die über den Alltag in dieser Zeit berichten, die dann ausgestellt werden.

von Anita Ruprecht

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