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Schniebs erzählt Stubentigergeschichten

Buchvorstellung Schniebs erzählt Stubentigergeschichten

Der Gladenbacher Schriftsteller Eike Jochen Schniebs hat ein Buch mit kurzweiligen Geschichten über Katzen veröffentlicht.

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Eike Jochen Schniebs veröffentlichte im Wendepunkt Verlag „Mein Katzenbuch“.

Quelle: Privatfoto

Gladenbach. Als die Kinder von Eike Jochen Schniebs noch klein waren, war ihr größter Wunsch eine Katze als Haustier. „Dagegen war nicht einzuwenden“, sagt Schniebs. Von guten Bekannten erhielt die Familie einige Wochen später eine junges Kätzchen.

Anfangs hat Schniebs nicht vorgehabt, ein Buch über die Hauskatze zu schreiben. Doch ihm kam die Idee, die Erlebnisse mit dem neuen Familienmitglied in kleinen Geschichten festzuhalten. „Als unsere Katze nach 14 Tagen das erste Mal von der Wohnung mit in den Garten gelassen wurde, kletterte sie einen Baum hoch und wagte sich nicht wieder runter. Das führte zu leicht skurrilen Aktionen“, sagt er rückblickend. Diese amüsanten Geschichten schrieb er auf, verfasste über Jahre eine lose Reihe von Kurzgeschichten. Schniebs verknüpfte des Erlebte mit etwas Phantasie. „Alles eins zu eins aufzuschreiben, ist zuweilen langweilig.“

An einem Sonntag, als es in Strömen regnete, nahm er den Ordner mit den Katzen-Texten zur Hand und tippte sie in den Computer. Er war erstaunt, dass die Reihe inzwischen auf neunzehn Geschichten angewachsen war. So kam ihm die Idee, ein Buch herauszugeben.

Suche nach Verlag war mühsam

„Dann begann die Suche nach einem Verlag“, erinnert sich der Schriftsteller. „Das war sehr mühsam – jedenfalls, wenn man noch keinen großen Namen hat.“

Ein Zufall kam ihm zu Hilfe. Der Wendepunkt Verlag hatte Anfang 2014 eine Ausschreibung ins Internet gestellt mit dem Titel „Wendepunkt“. Schniebs sendete zwei Texte zum Thema ein, die prompt angenommen und in der Anthologie abgedruckt wurden. Der Verlegerin gefielen die Geschichten so gut, dass sie Schniebs fragte, ob er an einer weitergehenden Zusammenarbeit interessiert sei und ob er größere Manuskripte in der Schublade hätte.

„Ich wäre vor Freude fast an die Decke gesprungen. Natürlich hatte ich mehrere, zum Teil schon fertige Manuskripte. Ich sendete ihr die Titel von dreien mit Inhaltsangabe.“

Zwischen Bangen und Hoffen

Das Warten auf die Antwort des Verlages verbrachte er mit Bangen und Hoffen. Schließlich forderte der Verlag das gesamte Manuskript der Katzengeschichten an. Dann kam die Nachricht: Der Wendepunkt Verlag habe sich entschieden, das Manuskript anzunehmen und das Buch unter dem Titel: „Mein Katzenbuch. Nachdenkliche und amüsante Miniaturen über einen Hausgenossen“ herauszubringen. „Das löste bei mir den zweiten Freudensprung aus“, sagte Schniebs. Anfang Dezember kam das Buch in den Handel. „Als ich es das erste Mal in der Hand hielt, jubelte ich“.

Das Buch kann in der Redaktion der Oberhessischen Presse in der Bahnhofstraße 1a in Gladenbach, in Buchhandlungen, beim Wendepunkt Verlag oder direkt beim Autor erworbenwerden.

von Silke Pfeifer-Sternke

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