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Schneller rutschen mit Drei-Punkte-Technik

Gladenbach Schneller rutschen mit Drei-Punkte-Technik

Die OP bot Gladenbacher Kindern wieder Gelegenheit einen Tag lang als OP-Ferienpass-Reporter unterwegs zu sein.

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Nach dem Schwimmbad-Test folgte im Haus des Gastes die Auswertung. Die OP-Ferienpass-Reporter nahmen die Sache sehr ernst und diskutierten angeregt über das Erlebte.

Quelle: Westermann

Gladenbach. Nachdem sich die Nachwuchsreporter im vergangenen Jahr auf der Baustelle des neuen Freizeitbades Nautilust umgesehen, mit dem Architekten gesprochen und die Baupläne des Bades in Augenschein genommen hatten, ging es in diesem Jahr mitten hinein ins Badevergnügen.

David Zipper (11 Jahre), Alexander Burk (11), Jennifer Stein (11), Jana Jacobi (11), Milena Herzog (12), Theresa Schmidt (11) und Laura Rink (11) testeten die Erlebnisqualität des neuen Freizeitbades. Als echte Schwimmbad-Profis erwiesen sich dabei David und Alexander. Für Alexander war es bereits der 28. und für David sogar schon der 51. Besuch im neuen Nautilust.

Erster Anziehungspunkt für die sieben Ferienpass-Reporter war das Vierjahreszeitenbecken. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen genossen die Kinder das Baden unter freiem Himmel.

Klar, dass nach einigen sanft dahin gleitenden Runden im Strömungskanal, dieser von den Ferienpass-Reportern auch mit aller Kraft in Gegenrichtung durchschwommen wurde.

Anschließend testeten die jungen Besucher den im Vierjahreszeitenbecken integrierten Whirlpool und die Massageliegen. Das anschließende Urteil von David, Alexander, Jennifer, Jana, Milena und Theresa war einstimmig: „Das Außenbecken ist spitze!“

Als nächstes lockte die Großwasserrutsche. „Sie ist ein biss chen langsam, aber die Lichteffekte sind toll“, urteilte Theresa. Um in der relativ flachen Tunnelrutsche unterwegs nicht stecken zu bleiben, riet Alexander zur „Drei-Punkte-Technik“: „Du musst auf dem Rücken liegen, und darfst nur mit den Hacken, dem Po und den Schulterblättern aufliegen, dann wirst du richtig schnell“, erklärte er.

Milena wünschte hätte am liebsten eine ganz neue Rutsche. Wenn es nach ihr ginge, dann bekäme das „Nautilust“ eine große Panoramarutsche, eine die richtig steil und lang und zudem hell und offen ist und von der aus man beim Rutschen alles drum herum sehen kann. David hingegen hätte seine Traumrutsche gerne total dunkel und nur mit Lasereffekten ausgestattet.

Aber entgegen all der Träume von einer ultimativen Superrutsche amüsierten sich die OP-Ferienpass-Reporter selbst auf der kleinen Rutsche im Nichtschwimmerbecken bestens.

Nach einer wilden Wasserschlacht und einem kurzen Abstecher ins Kinderplantschbecken ging es dann mit einem Sprung von den Startblöcken hinein in das 25-Meter-Schwimmbecken. „Für Schwimmer ist das Becken gut, aber ansonsten ist es eher langweilig hier“, meinte Milena.

Ähnlich äußerten sich auch Jennifer und Laura nach der Besichtigung der Dampfbadekabine. Beide Mädchen gehen selber nicht gerne ins Dampfbad, können sich aber vorstellen, dass andere die mit heißem Dampf gefüllten und nach Duftöl riechenden Kabinen gut finden.

Viel Lob gab es für die Liegeflächen. „Die Farben und vor allem auch die Palmen und die Strohsonnenschirme sehen richtig gut aus“, versicherte Theresa. Unfair fanden alle Ferienpass-Reporter jedoch, dass nahezu sämtliche Liegestühle von Handtüchern belegt waren, ohne dass dort tatsächlich jemand saß. „Der Schwimmmeister sollte darauf achten, dass keine Liegestühle mit Handtüchern reserviert werden. Für Handtücher gibt es doch jede Menge anderer Ablagemöglichkeiten“, regte Laura an.

Einen Vergleich zu den Bauplänen des neuen Freizeitbades zog am Ende Jana, die bereits im vergangenen Jahr bei der OP-Ferienpass-Aktion mitmachte. „Die Pläne sahen damals ganz schön vielversprechend aus“, berichtete sie. Aber das fertige Schwimmbad sei dann doch ganz anders geworden, als sie es sich vorgestellt hatte. „Auf dem Papier sah das neue Nautilust irgendwie viel größer aus“, erklärte Jana.

Auch an das Feuer vor vier Jahren, bei dem das alte „Nautilust“ abbrannte, kann Jana sich noch lebhaft erinnern. Ihre Freundin Sarah war damals beim Ausbruch des Brandes gerade zu Besuch im Schwimmbad. Der Feueralarm erreichte die Familie in der Umkleidekabine. „Zuerst dachten alle, das sei nur eine Übung, aber dann sahen sie den Qualm und flüchteten in Badesachen durch ein Fenster“, erzählte Jana.

Einig waren sich alle OP-Ferienpass-Reporter, dass sie sich – obwohl das neue Nautilust, vor allem das Vierjahreszeitenbecken, echt super ist – schon jetzt auf das geplante Freibad mit Liegwiese, Sprunganlage und Beachvolleyballplatz freuen. Im Sommer ist es draußen eben einfach doch am schönsten.

Im Anschluss an den Schwimmbadbesuch fragten die sieben OP-Ferienpass-Reporter Passanten auf dem Gladenbacher Marktplatz nach ihrer Meinung zum neuen Nautilust. Die Antwort waren bunt gemischt, mal gab es Lob, mal Kritik und Anregungen.

von Martina Westermann

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