Noch hängen die Schleppanker am vereinseigenen Skilift des Skiclubs Hartenrod. Wenn es wärmer wird, werden sie demontiert und eingemottet.
Hartenrod. „Dieser schneereiche Winter kam für uns zur rechten Zeit. Wir hatten schon vor Weihnachte vier Lifttage und dann ab Mitte Januar vier Wochen lang durchgängigen Liftbetrieb. Eine so lange Saison hatten wir seit mehr als zehn Jahren nicht mehr“, sagte Klaus Feller im Gespräch mit der OP. Der lange und harte Winter sei für den Club, der ein hohes unternehmerisches Risiko trägt, sowohl wirtschaftlich als auch für das Vereinsleben ein Segen gewesen.
Der Verein sei wieder richtig aufgeblüht, es habe sich gezeigt, dass die für den dauerhaften Liftbetrieb erforderlichen und schon verloren geglaubten Strukturen noch vorhaben gewesen seien, freute sich der 2. Vorsitzende des Skiclubs Hartenrod.
Der ehrenamtliche Einsatz der Mitglieder war in dieser Saison absolut gefordert. Ihnen wurde bei teilweise klirrender Kälte an den sieben- bis zwölfstündigen Lifttagen eine Arbeitsleistung abverlangt, die einem mittelständischen Unternehmen zur Ehre gereicht hätte. Nicht weniger als 82 Dienste hatte Dienstplan-Koordinator Klaus Feller für eine Woche Liftbetrieb zu besetzen: Für die Betreuung der Talstationen I und II, der Bergstation, die Bewirtschaftung der Skihütte und für die nur von Fachleuten zu beherrschende Überwachung der Technik.
von Matthias Mayer
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