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Schließung droht auch der Minigolfanlage

Holzhausen Schließung droht auch der Minigolfanlage

Die Freizeitanlage rund ums Schwimmbad im Dautphetaler Ortsteil könnte in diesem Jahr um zwei Angebote ärmer werden.

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Für die Minigolfanlage am Waldschwimmbad Holzhausen wird ein neuer Pächter gesucht.

Quelle: Gianfranco Fain

Holzhausen. Um den Haushaltsplan der Gemeinde Dautphetal, den Kauf von Transportsystemen für den Friedhof, den Zustand der Ortsstraßen und die Pächtersuche für die Minigolfanlage ging es am Dienstagabend während der Ortsbeiratssitzung im Bürgerhaus.

Gerade die Minigolfanlage rückt derzeit in den Vordergrund, da sie das Freizeitangebot rund um das Waldschwimmbad komplettiert. Der Förderverein desselben sucht derzeit nach einem Pächter für den Kiosk, der nahe des Eingangs zum Bad liegt. Während der Hauptversammlung des Fördervereins machte der Vorsitzende Klaus Bösser deutlich, dass der Kiosk geschlossen bleibe, wenn es nicht gelinge einen neuen Betreiber zu finden. Der Förderverein sei nämlich nicht in der Lage, neben dem Betrieb des Bades auch noch den des Kiosks zu stemmen.

Nun droht den Nutzern noch eine zweite Freizeit- und Serviceeinrichtung verloren zu gehen. Wie Ortsvorsteher Hans-Joachim Kramer berichtete, hat der Pächter der Minigolfanlage den Vertrag aus gesundheitlichen Gründen zum 31. Dezember 2013 gekündigt. Kramer gab an, bereits mit einem ehemaligen Bewerber gesprochen zu haben, der allerdings kein Interesse mehr zeigte.

Mit Zeitungsanzeigen soll nun darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Minigolfanlage zu pachten ist. Es fallen keine Pachtkosten im üblichen Sinne an, lediglich für Wasser, Abwasser und Strom müsse der Pächter die Kosten tragen und die Pflege der Anlage übernehmen. Auch der Erlös aus dem Verkauf des Kioskbetriebs steht dem Pächter zu.

Holzhäuser sind mit Investitionen zufrieden

Der Ortsvorsteher präsentierte auch die Eckdaten des Haushaltsplanentwurfes 2014 der Gemeinde Dautphetal. Dieser sieht vor, dass für die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren 400000 Euro für den Umbau des Bürgerhaus bereitgestellt werden (OP berichtete). Weitere 25000 Euro fließen in die Teilerneuerung der Wasserversorgung „Eckerstraße“ und im nächsten Jahr sind 800000 Euro für die energetische Sanierung des Bürgerhauses vorgesehen. Somit sieht dieser Haushaltsplan die meisten Investitionen für den Ortsteil Holzhausen vor.

Die Sanierung des Bürgerhauses sei an und für sich schon für 2012 geplant gewesen, wurde aber verschoben, nachdem auch der Umbau für U3-Gruppen zum Thema avancierte. Die Umbauarbeiten, so Kramer, müssten bis zum Ende des Jahres beendet sein, da es nur unter dieser Voraussetzung Zuschüsse gebe.

Neben der Fenstererneuerung, der energetischen Sanierung und Dachsanierung stehe auch die Erneuerung der Lüftung an. „Wir können mit dem Haushalt 2014 für den Ortsteil Holzhausen zufrieden sein“, resümierte Kramer, dem dann einstimmig zugestimmt wurde.

Einstimmig sprachen sich die Ortsbeiratsmitglieder für den Kauf eines Transportwagensystems für den Friedhof in Holzhausen aus. Hiermit, so der Ortsvorsteher, werde hoffentlich auch das verbotene Befahren des Friedhofs mit Autos nachlassen. Nach Meinung des Ortsbeirates sollen auf zwei Standplätzen jeweils zwei Transportwagen stationiert werden, wobei diese mit einem Chipsystem ausgerüstet werden sollen. Nur mit einem solchen Pfand-System sei weitgehend garantiert, dass diese Wagen auch immer an ihre Standorte „zurück finden“.

Obwohl der Winter sehr milde war, so der Ortsvorsteher, seien nach wie vor in den gemeindeeigenen Straßen zahlreiche Löcher zu flicken und Bordsteine zu sanieren. Der Ortsbeirat will die einzelnen Schäden in einer Aufstellung dokumentieren und der Verwaltung mit der Bitte um schnellst mögliche Erledigung zur Verfügung stellen.

Erneut will der Ortsbeirat auf den Zustand des Gehweges „Buchholzstraße“ bei der Verwaltung aufmerksam machen, wo Bäume dazu führen, dass dieser nicht gänzlich zu begehen ist. Dies stelle ein erhebliches Gefahrenpotenzial dar. Es hätten sich auch schon Bürger über diese Situation beschwert. Der Ortsbeirat schlägt vor, die Bäume, die die Benutzung des Gehweges erschweren, zu entfernen und diesen Abschnitt zu pflastern.

von Klaus Peter und Gianfranco Fain

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