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Schlierbach poliert Fassaden auf

700-Jahr-Feier Schlierbach poliert Fassaden auf

Die 700-Jahr-Feier im Jahr 2018 im Blick, will der Ortsbeirat Schlierbach mit Unterstützung der Bürger in diesem Jahr zahlreiche Verschönerungen im Ort in Eigenleistung vornehmen.

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Auch der Glockenturm, der in Holzbauweise direkt an das Dorfgemeinschaftshaus anschließt, soll noch vor der 700-Jahr-Feier einen neuen Anstrich erhalten. In Eigenleistung soll zudem der Pavillon einen neuen Anstrich erhalten (kleines Foto).Fotos: Klaus Peter

Schlierbach . Gleich mehrere Verschönerungen und Verbesserungen hat der Ortsbeirat Schlierbach im Sinn. Ortsvorsteher Rolf Herrmann listete die „Baustellen“ auf, wobei sein Plan vorsieht, dass sowohl der Pavillon in der Ortsmitte als auch der Glockenturm, der in Holzbauweise direkt am Dorfgemeinschaftshaus angebaut ist, einen neuen Anstrich erhalten soll. Da der Glockenturm relativ hoch ist, ist ein Gerüst erforderlich. Außerdem soll der Fußboden im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses erneuert werden.

Am 17. November 2014 habe eine Ortsbegehung mit Bürgermeister Markus Schäfer und Christof Debus von der Gemeindeverwaltung zusammen mit Ortsbeiratsmitgliedern stattgefunden, bei der verschiedene Verbesserungen vor Ort erörtert wurden, berichtete Rolf Herrmann. Im vergangenen Jahr sei bereits am Friedhof ein Teil der Hecke in Eigenleistung beseitigt und durch einen Stabgitterzaun ersetzt worden. In diesem Jahr will der Ortsbeirat am Parkplatz ebenfalls einen neuen Zaun aufstellen und hofft dabei auf die Unterstützung des Bauhofes. Mitarbeiter könnten wie 2014 die Hecke entfernen und die Löcher für die Pfosten bohren.

Außerdem sei auch der erneuerungsbedürftige Bodenbelag im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses besichtigt worden, der durch einen neuen Kunststoffbelag ersetzt werden soll. Dabei müsste allerdings auch der Bodenbelag in der kleinen Küche, dem Flur und dem Vorratsraum erneuert werden. Die Nutzer des Heimatvereins, so der Ortsbeirat, sollen dem Gemeindevorstand eine Empfehlung abgeben, welcher pflegeleichte Belag verwandt und in welchem Farbton dieser verlegt werden soll. Christof Debus hat bereits Angebote und Muster eingeholt.

Weiter berichtete der Ortsvorsteher, dass der Heimatverein den Wunsch geäußert habe, eine Allee „Baum des Jahres“ anzulegen, wo jährlich der „Baum des Jahres“ durch den Verein gepflanzt werden könne. Dieser Vorschlag wurde von dem Gremium positiv aufgenommen.

Ortsbeiratsmitglied Erich-Otto Pfeifer schlug vor, den Bereich „Tannche“ oberhalb des „Belz“ dafür zu prüfen. Dies sei ein sehr schöner Aussichtspunkt, der durch eine solche Attraktion vermutlich öfter von Fußgängern genutzt werde. Der Ortsvorsteher will prüfen, ob dieses Areal im Besitz der Gemeinde ist.

Bei der Ortsbegehung sei auch der Talbach in Augenschein genommen worden. Der Ortsbeirat hat bereits vor längerer Zeit vorgeschlagen, im oberen Abschnitt große Steine einzubringen, damit sie zum Beispiel bei Hochwasser das Totholz dort abbremsen, damit es nicht im weiteren Verlauf Verstopfungen des Rohres nach sich zieht. Dafür, so Herrmann, habe er Bürgermeister Markus Schäfer gebeten, die Finanzierung sicherzustellen.

Mittlerweile sei das etwa 20 Jahre alte Backhausmodell, wie vom Ortsbeirat gewünscht, durch den Bauhof abgeholt worden und werde auf dem Bauhofgelände saniert.

Rolf Herrmann berichtete, dass er Bürgermeister Markus Schäfer anlässlich der Ortsbegehung gefragt habe, ob die Gemeinde bereit sei, für einen geplanten Brunnen in der Bachstraße (gegenüber Herbert Heck) für die Verlegung der Wasserzufuhr von Heckenborn zu sorgen und diese zu finanzieren, wenn der Brunnen von dem Heimatverein oder der Ernst-August-Spee-Stiftung bezahlt werde.

Diesem Ansinnen habe der Bürgermeister positiv gegenübergestanden, wobei nun die Finanzierung des Brunnens gesichert werden müsse.

von Klaus Peter

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