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Schild-Phase gegen wilde Parker

Verkehrssituation Schild-Phase gegen wilde Parker

Als erster Schritt zur Verbesserung der Verkehrssituation vor dem Freizeitbad „Nautilust“ ist auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine kurze Halteverbotszone eingerichtet worden.

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An der hinteren Zufahrt zum Rathaus gibt es neuerdings ein eingeschränktes Halteverbot.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Der Magistrat hat Ende Januar zur Verbesserung der Verkehrssituation einen Drei-Stufen-Plan abgesegnet.

In Fahrtrichtung Stadtmitte soll eine Ausweichbucht von der Einmündung Sudentenstraße bis zur Höhe der hinteren Ein- und Ausfahrt des Haus des Gastes eingerichtet werden. Schafft dies keine Abhilfe, dann wird über ein beidseitiges eingeschränktes Halteverbot nachgedacht.

In der letzten Phase sollen auf dem Gehweg Richtung Stadtmitte Flächen für sogenanntes halbhüftiges Parken ausgewiesen werden. „Dies soll im Zuge der geplanten Erneuerung der Kreisstraße 117 geschehen“, erklärte Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim. Kürzlich installiert wurden bereits zwei Schilder, die an der hinteren Einfahrt zum Rathaus ein eingeschränktes Halteverbot ausweisen.

Abends und an den Wochenenden wird die Ferdinand-Köhler-Straße in Höhe des „Nautilust“ zuweilen zum Nadelöhr, weil am Straßenrand Badbesucher ihre Autos parken. Der Gladenbacher Ortsbeirat hatte bereits im vergangenen Jahr auf das Problem hingewiesen. Zur Sprache kam es Anfang des Jahres auch auf der Bürgerversammlung in Kehlnbach, im Gewerbeverein und nochmals im Ortsbeirat. Der SPD-Stadtverordnete Peter Kremer machte sich Gedanken über die Lösung des Problems und formulierte seine Idee in einem Antrag.

Der Beschlussvorschlag des Kernstädters sah vor, dass die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat mit der Kostenermittlung und Planung zur Schaffung mehrere Parkplätze beauftragt sollte.

Dann sollte dem Parlament ein Beschlussvorschlag zur endgültigen Realisierung solcher Parkplätze vorgelegt werden. Zur Anregung der Diskussion stellte Kremer einen eigenen Lösungsvorschlag vor.

Bereits drei Wochen später lag ein Drei-Stufen-Plan vor, den der Bürgermeister vorstellte. Das sei für ihn ein tragbarer Lösungsvorschlag sagte Kremer in der jüngsten Parlamentssitzung und zog seinen Antrag zurück.

von Hartmut Berge

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