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Sanierung der K 51 hinterlässt auch Schäden

Straßenbau Sanierung der K 51 hinterlässt auch Schäden

Im Frühjahr sollen die Schäden aufgenommen werden, die durch die Umgehungen bei der Sanierung der Kreisstraße 51 auf den Straßen und ­Wegen entstanden sind.

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Der Ausbau der K 51 ist fast abgeschlossen, es fehlt nur noch die Feindecke auf der Fahrbahn. Bei den Bauarbeiten musste viel Material mit schwerem Gerät bewegt werden. Das hinterließ auf den Umleitungsstrecken Spuren.Fotos: Klaus Peter, Hartmut Berge

Erdhausen. Erdhausen. In der Sitzung des Ortsbeirates Erdhausen am Donnerstagabend berichtete Ortsvorsteherin Christiane Becker, dass der Haushaltsplan 2015 für Erdhausen keine Investitionen vorsieht. Aus dem vergangenen Jahr stehen noch Ausgaben für die Sanierung der Kreisstraße 51 von 155000 Euro an, denen Einnahmen (zum Beispiel durch Anliegerbeiträge) von 131250 Euro gegenüber stehen. Die Summen tauchen noch einmal auf, weil Restarbeiten zu verrichten sind. Der Haushaltsplan wurde vom Ortsbeirat zur Kenntnis genommen.

Ortsbeiratsmitglied Reiner Ullrich monierte, dass die dringend notwendige Sanierung der Straße „Am Alten Berg“, auf die seit mehr als zehn Jahren vom Ortsbeirat hingewiesen werde, noch nicht erledigt sei.

Ein solches Verhalten seitens der Stadt könne er nicht nachvollziehen. Deshalb warf er die Frage auf, ob die Arbeit des Ortsbeirates unnütz sei. Auch zahlreiche Bürger seien wie er der Meinung, dass in viele unnütze Sachen investiert werde.

Helmut Brück teilte in diesem Zusammenhang mit, dass der Ortsbeirat keine Entscheidungen treffe, dessen Arbeit aber wichtig sei. Seine Ortskenntnis sei wichtig und er sei direkter Ansprechpartner für die Bürger. Beschlüsse treffe selbstverständlich die Stadtverordnetenversammlung. Wenn Wünsche der Ortsbeiräte machbar seien, würden diese in den Haushalt aufgenommen. Wenn dies aus finanziellen Gründen nicht möglich sei, würden diese Wünsche „geschoben“.

Im Übrigen müssten dringend die offenen Fugen bei der Straße „Am Alten Berg“ geschlossen werden, damit Wasser und Frost nicht noch mehr Schaden anrichten würden. Auf Vorschlag von Helmut Brück beschloss der Ortsbeirat, die Stadtverwaltung zu bitten, ihm eine schriftliche Aufstellung zukommen zu lassen, welche Wünsche des Ortsbeirates der letzten Jahre abgearbeitet und welche noch offen seien. Ortsvorsteherin Christiane Becker sagte, auch sie sei gespannt, welche der nicht erfüllten Wünsche des Ortsbeirates in der Verwaltung bekannt seien.

Zu Beginn der Sanierungsarbeiten an der K 51, so Christiane Becker, sei der Schaukasten der Vereine abmontiert worden, nach Fertigstellung der Arbeiten sollte er wieder aufgehängt werden. Nun habe sie vom Bauhof erfahren, dass dieser Schaukasten in einem so desolaten Zustand sei, dass es keinen Sinn mache, ihn wieder neu zu installieren. Die Ortsvorsteherin will nun bei den Vereinen ausloten, ob überhaupt noch Interesse an einem Schaukasten besteht.

Ortsvorsteherin appelliert:Sprechstunde wahrnehmen

Die Ortsvorsteherin erinnert daran, dass nach wie vor Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge und Asylbewerber gesucht würden. Darauf habe die Stadtverwaltung aufmerksam gemacht. Wer über entsprechenden Wohnraum verfügt, wird gebeten, sich bitte bei der Stadt oder Kreisverwaltung zu melden. Donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr bietet die Ortsvorsteherin im Bürgerhaus eine Sprechstunde an. In ihrer Zeit als Ortsvorsteherin seien diese Sprechstunden maximal von 20 Bürgern genutzt worden. Sie bittet die Bürger, sofern diese ein Anliegen haben, dies in ihren Sprechstunden vorzubringen, damit sie dies gegebenenfalls an die Stadtverwaltung weiterleiten kann. Es wäre schade, wenn diese Sprechstunde eingestellt würde.

Auf Nachfrage von Ortsbeiratsmitglied Johannes Pfitzenmaier bezüglich der zwei neuen Brunnen entlang der K 51, berichtete die Ortsvorsteherin, diese würden in den nächsten Wochen ausgesucht, bestellt und im Frühjahr bei frostfreier Witterung installiert. Reiner Ullrich machte nochmals auf die Straßen- beziehungsweise Wegeschäden aufmerksam, die durch die Umgehungen bei der Sanierung der K 51 entstanden sind. Hierzu berichtete die Ortsvorsteherin, dass im Februar oder März eine Aufnahme dieser Schäden zusammen mit Bauamtsleiter Ulrich Weber vorgenommen werde. Unzufriedenheit herrschte im Ortsbeirat auch über die Tatsache, dass trotz eines Ortstermins im vergangenen Jahr zahlreiche Löcher in den Stadtstraßen in Erdhausen noch nicht geflickt worden seien.

von Klaus Peter

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