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Sämtliche Waren werden vernichtet

Nach dem Brand Sämtliche Waren werden vernichtet

Nach dem Brand im Keller des Reschnygebäudes am Dienstag können mehr als 50 Menschen vorläufig nicht mehr an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

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Ein Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens wirft Regalware in einen Container.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Das Schadensausmaß nach dem vermeintlich kleinen Brand im Keller unterhalb des Rewe-Marktes in Gladenbach ist längst noch nicht ermittelt.

Noch immer sind Gutachter und Versicherungsexperten mit der Auswertung beschäftigt. Beim TV-Markt Reschny, dessen Verkaufsräume im Erdgeschoss und das Möbellager im Keller vom Rauch in Mitleidenschaft gezogen wurden, wird am Montag die Schadensanalyse fortgesetzt, wenn das Ergebnis der Proben vorliegt, die Lebensmittelchemiker am Donnerstag nahmen.

Am Freitag begann ein Entsorgungsunternehmen mit dem Ausräumen des gesamten Warenbestandes aus dem Rewe-Markt. Mitarbeiter in Schutzanzügen räumten lose Ware aus den Regalen und beförderten sie mit Einkaufswagen auf den Parkplatz „Am Spritzenplatz“, wo sie in einen großen Container geworfen wurde. Andere Ware wurde in Gitterboxen oder auf Rollcontainer gepackt und per Gabelstapler auf Lastwagen befördert.

Das Reinigen von vermeintlich gut verpackten Artikeln wäre teurer als die Ware selbst. Darüber hinaus müsste in jedem Einzelfall nachgewiesen werden, dass die Lebensmittel nicht durch den Ruß beeinträchtigt wurden, erklärte am Freitag ein Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens.

von Hartmut Berge

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