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SPD will Wohnmobil-Tourismus fördern

Erster Beigeordneter sucht Freiwillige SPD will Wohnmobil-Tourismus fördern

Arndt Räuber wird noch bis Ende des Jahres als Stellvertreter des Bürgermeisters Markus Schäfer die Geschicke der Gemeinde leiten. Anfang Januar wird Schäfer wieder im Dienst zurück erwartet.

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Wohnmobile sind ein wichtiger touristischer Faktor. Das sehen auch die Bad Endbacher Sozialdemokraten so und brachten nun den Stein ins Rollen, um ein Konzept für einen adäquaten Standort in Bad Endbach aufzustellen.

Quelle: Archiv

Bad Endbach. Erster Beigeordneter Arndt Räuber informierte am Montagabend die Gemeindevertreter, dass Bürgermeister Markus Schäfer nach Krankheit und Resturlaub voraussichtlich Anfang Januar wieder im Amt sein wird.

Bis dahin bleibt Räuber als Schäfers Stellvertreter verantwortlich für das Funktionieren der Verwaltung. So ist auf sein Bestreben hin auch die Verwaltungsaußenstelle im Dorfzentrum „Jeegels Hoob“ geschlossen worden. Hintergrund ist ein krankheitsbedingter Personalengpass in der Bad End­bacher Verwaltung.

Im Ort herrscht nun einige Unruhe, da die Hartenroder als nächsten Einschnitt auch die angekündigte Schließung der Sparkassen-Filiale vor Augen haben. Die Verwaltungsaußenstelle wird nur kurzzeitig geschlossen, versicherte Räuber im Gespräch mit der OP. Damit die Verwaltung funktional arbeiten könne, sei er gezwungen gewesen, diesen Schritt zu gehen. Spätestens im Januar sei die 
­Außenstelle wieder zu den ­üblichen Öffnungszeiten erreichbar, versicherte Räuber.

Räuber: Ideen müssen aus Parteien kommen

Zur Schließung der Sparkassen-Filiale beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig eine Resolution, mit der die Pläne der Sparkasse Marburg-Biedenkopf missbilligt werden. Die Gemeindevertretung erwartet als Mindestangebot für die Bürger in Schlierbach und Hartenrod, dass ein Kassenautomat aufgestellt wird. Die Resolution wird diesen Mittwochabend während eines nichtöffentlichen Teils der Ortsbeiratssitzung in Hartenrod an den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Marburg-Biedenkopf, Andreas Bartsch, übergeben.

Ein Projekt, das Räuber am Montagabend anstieß, resultierte aus einer SPD-Anfrage. Fraktionsvorsitzender Rolf Bernshausen informierte die Gemeindevertreter darüber, dass die „Wohnmobilisten“, also diejenige, die mit ihren Wohnmobilen in der Hinterlandkommune Bad Endbach Station machen, mit der Situation, die sie vorfinden, unzufrieden seien. Bernshausen stellte die Fragen in den Raum, wann ein zeitgemäßer Wohnmobilpark entsteht, ob geprüft wird, wie man ein solches Projekt wirtschaftlich betreiben kann, wo ein geeigneter Standort wäre und mit welchen Kosten zu kalkulieren ist.

Arndt Räuber bestätigte, dass sich die Sozialdemokraten seit Längerem mit der Frage zur Aufwertung des Tourismus in Bad Endbach beschäftigen. Dies würde­ vornehmlich den Bereich ­
der Lahn-Dill-Bergland-Therme betreffen. Deshalb halte­ er dies für wichtig. Eine Lösung­ könne­ nur parteiübergreifend gefunden werden, befand Räuber. „Wir müssen zusammen ein ­Ergebnis für Bad Endbach erarbeiten, damit sich der Gemeindevorstand den vorangestellten SPD-Fragen annehmen kann.

Die Ideen dazu müssten aus den Parteien kommen. Es sei eine Aufgabe für Freiwillige. Räuber gab aber auch zu verstehen, dass sich der verantwortliche Tourismus-Mitarbeiter bereits mit der Wohnmobil-Tourismus-Frage beschäftigt habe. Seine Erkenntnisse und die der Freiwilligen müssten­ 
­gebündelt und weiter verfolgt werden, sagte Räuber.

von Silke Pfeifer-Sternke

 
 
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