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Rotoren für das erste Windrad auf dem Hilsberg werden nachts angeliefert

Schwertransport Rotoren für das erste Windrad auf dem Hilsberg werden nachts angeliefert

Seit der Nacht zu Dienstag läuft die Anlieferung der Rotorblätter für das Windrad am Standort Nummer eins des Windparks auf dem Hilsberg.

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Der Schwertransporter mit dem Flügel eines Windrades an der Kreuzung bei Göttigen.

Quelle: Tobias Hirsch

Bottenhorn. Nachdem bereits in der Nacht zu Dienstag ein Rotorblatt seinen Zielort erreichte, wand sich gestern erneut ein Schwertransporter mit dem zweiten Flügel samt zweier Begleitfahrzeuge und Polizeieskorte durch den Landkreis und passierte gegen ein Uhr die Kreuzung in Göttingen. Über Dautphetaler Gemeindegebiet und den Gladenbacher Stadtteil Runzhausen, gelangten die Windradteile nach Bottenhorn, wo in der engen Ortsdurchfahrt dem Fahrzeuglenker nochmals sein ganzes Können abverlangt wurde. Die eigentlich als Konvoi über die Autobahn genehmigte Anlieferung aller drei Flügel fand nicht statt. Aufgrund des zeitversetzten Starts pausierten je ein Transporter auf Parkplätzen bei Marburg und in Langenselbold. Sie erreichten gestern beide den Lagerplatz am Fuße des Hilsbergs. Am Niederweimarer Kieswerk wartete auch ein Schwertransport mit einem Gondelteil auf die Weiterfahrt.

Am Standort 1 warten zwei Kräne darauf, die Flügel an der schon aufgesetzten Gondel platzieren zu können. Dies soll laut Bad Endbachs Bauamtsleiter Thomas Reuter bis zum Samstag erfolgt sein, wozu allerdings gutes Wetter - wenig Wind und kein Nebel - benötigt wird. In der nächsten Woche sollen noch die Elektromontage und die Netzanbindung an der Übergabestation in Mornshausen erfolgen. Die geplante Inbetriebnahme der Windkraftanlage am Standort 1 ist laut Reuter in der letzten Oktoberwoche vorgesehen.

von Gianfranco Fain

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