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Rhön-AG strebt Zusammenarbeit an

Gesundheitszentrums Wittenstein Rhön-AG strebt Zusammenarbeit an

Während die insolventen und bereits geschlossenen „Laaspher Kliniken“ im Internet noch mit offenen Stellen präsent sind, planen die Käufer der Klinik-Gebäude bereits den Aufbau des „Gesundheitszentrums Wittenstein“.

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In den Gebäuden der „Laaspher Kliniken“ sollen ein Ärztehaus und seine Reha-Klinik entstehen. Die Aktiengesellschaft Rhön Klinikum strebt eine routinemäßige Zusammenarbeit mit der Betreibergesellschaft an.

Quelle: Archivfoto

Bad Laasphe. Seit vergangenener Woche steht fest, dass der Klinik-Standort Bad Laasphe weiter Bestand hat. Die Gesellschaft „Gesundheitszentrum Wittgenstein“ hat die Gebäude der Kliniken „Emmaburg“ und „Schlossberg“ gekauft und will dort ein Ärztehaus errichten (die OP berichtete).

Der Marburger Professor Siegfried Bien hat für die Gesellschaft den Kaufvertrag unterzeichnet, bleibt aber als Ideengeber im Hintergrund. Im Bad Laaspher Fachärztehaus soll Innere Medizin, Neurologie, Neurologie, Psychosomatik, Psychiatrie und Orthopädie untergebracht sein. Mittelfristig sollen die 400 Betten der Pflege- und Reha-Abteilung wieder belegt werden können.

Frank Steibli, Pressesprecher des Rhönklinikums Gießen und Marburg, bestätigte am Dienstag auf Anfrage der OP, dass die Aktiengesellschaft eine routinemäßige Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und der Bad Laaspher Klinik anstreben wird – ähnlich der Zusammenarbeit mit sogenannten Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) im Großraum Marburg.

Das die Gebäude der Kliniken zum Verkauf standen und nicht in die Insolvenzmasse eingeflossen sind, ist der Tatsache geschuldet, dass sie von den „Laaspher Kliniken“ nur angemietet waren. Das bestätigte die Kölner Insolvenzverwalterin Dr. Sabine Feuerborn.

von Silke Pfeifer-Sternke

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Hinterlandausgabe der OP.

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