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Rettungswache sichert Versorgung

Wiedereröffnung Rettungswache sichert Versorgung

Gestern wurde die Rettungswache Bottenhorn nach Umbau und Erweiterung wiedereröffnet. Die Fläche des Gebäudes wurde verdoppelt.

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Vor der Rettungswache führte Landrätin Kirsten Fründt ein Gespräch mit Kreisbrandinspektor Lars Schäfer. Über den gelungenen An- und Umbau der Rettungswache in Bottenhorn freuen sich neben Landrätin Kirsten Fründt auch Bad Endbachs Bürgermeister Markus Schäfer (3. von links), dessen Vorgänger Jochen Becker (2. von links) sowie Geschäftsführer Markus Müller
(7. von links) und Vertreter der Gefahrenabwehr des Landkreises und der Kommunalpolitik (kleines Foto).

Quelle: Klaus Peter

Bottenhorn . Jetzt bietet die Rettungswache Bottenhorn nicht nur deutlich mehr Raum - sie wurde von 52 Quadratmeter auf 118 Quadratmeter Grundfläche vergrößert - sondern auch verbesserte Arbeitsbedingungen für den Einsatzdienst. Mehrere Monate nahm das Bauprojekt im vergangenen Jahr in Anspruch, das Ende 2014 seinen Abschluss fand. Gestern stellte der DRK-Rettungsdienst Mittelhessen die umgebaute Wache vor. Zu dieser Feier begrüßte DRK-Geschäftsführer Markus Müller neben Landrätin Kirsten Fründt auch Bad Endbachs Bürgermeister Markus Schäfer, dessen Vorgänger Jochen Becker sowie Vertreter der Kommunalpolitik, der Gefahrenabwehr und Mitarbeiter der Wache.

Rettungswache entspreche wieder den Standards

Im Jahre 2006, so berichtete Geschäftsführer Markus Müller, sei die Rettungswache als erste Neubau-Rettungswache im Landkreis Marburg-Biedenkopf errichtet worden. Mittlerweile hätten die Erfahrungen gezeigt, dass die Räume in ihrer Größe nicht ausreichend sind. Den Mitarbeitern steht jetzt ein deutlich vergrößerter Aufenthaltsraum mit integrierter Küchenzeile ebenso zur Verfügung wie zwei neue Ruheräume, ein medizinisches Lager, ein Umkleideraum, eine Dusche und ein Abstellraum. Neu geschaffen wurde zudem eine Terrasse. An das Gebäude angeschlossen ist die Fahrzeughalle. Durch die ebenerdige Anordnung und einen direkten Zugang zum Fahrzeug ist ein schnelles Ausrücken gewährleistet. Nach dem Umbau entspreche die Bottenhorner Rettungswache dem aktuellen Standard, bekräftigte Geschäftsführer Müller.

Rettungswache bedeutet Verlässlichkeit in der Region

Da die Anforderungen an den Rettungsdienst stetig steigen und den Mitarbeitern ein hohes Qualitätsniveau in ihrer Arbeit abverlangt werde, sollten diesen auch entsprechende Räume zur Verfügung stehen, sagte Müller. Seit dem 1. April 1997 ist ein Rettungswagen in Bottenhorn stationiert, der rund um die Uhr eingesetzt wird. Im vergangenen Jahr war das Fahrzeug 1272 Mal im Einsatz.

Die Rettungswache wurde 2006 von der Firma Hinterlang (Bad Endbach) als Eigentümer realisiert und im vergangenen Jahr erweitert. Der DRK-Rettungsdienst Mittelhessen ist Mieter des Gebäudes, wobei der Mietvertrag bis 2039 läuft.

Bedienstete fühlen sich wohl

Landrätin Kirsten Fründt betonte, dass diese Erweiterung der Rettungswache ein weiterer Baustein in der Struktur der Versorgung im heimischen Raum sei. Die Rettungswache sei wichtig, damit die Hilfsfristen eingehalten werden können. Mit dem Umbau würden auch den Mitarbeitern Verhältnisse geschaffen, in denen sie sich wohlfühlen. Die Bottenhorner Rettungsstelle werde durch den Umbau gesichert und gestärkt und stelle im Konzept der dezentralen Einrichtungen einen wichtigen Baustein dar. Mit der Rettungswache sei die Versorgung der Bürger im hiesigen Raum gewährleistet, wobei durch den Um- und Anbau ein erhöhter Standard realisiert wurde, sagte sie.

Bad Endbachs Bürgermeister Markus Schäfer zeigte sich erfreut darüber, dass in der Großgemeinde eine solche Rettungswache besteht, deren Mitarbeiter neben Bad Endbach auch die Kommunen aus Angelburg, Steffenberg und Gladenbach betreuen. Mit dem Umbau seien wichtige Bedingungen geschaffen worden, damit sich die die Bediensteten wohlfühlen, wobei die Rettungswache an sich auch Verlässlichkeit für die Versorgung in der Zukunft bedeute.

von Klaus Peter

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