Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Gewitter

Navigation:
Rasenplatz kommt Weipoltshäuser teuer zu stehen

TSV Weipoltshausen sichert Kulturverein Unterstützung bei der Übernahme des Dorfgemeinschaftshauses Rasenplatz kommt Weipoltshäuser teuer zu stehen

Eine Vorstandsriege von 15 meist jungen Menschen lenkt fortan die Geschicke des TSV Weipoltshausen.

Voriger Artikel
200 Gäste würdigen Unternehmermut
Nächster Artikel
Haus des Gastes gleicht einem Hangar

Der neue Vorstand des TSV Weipoltshausen.

Quelle: Anita Ruprecht

Weipoltshausen. Daniela Rühl, Vorsitzende des TSV Weipoltshausen, ist seit den Wahlen im September 2014 stellvertretende Vorsitzende der Spielgemeinschaft (SG) Versbachtal, nachdem sie einige Jahre als Vorsitzende die Geschicke der SG leitete, berichtete Rühl während der Mitgliederversammlung.

20 Kinder und Jugendliche aus Weipoltshausen beteiligen sich in dieser Saison in der Jugendspielgemeinschaft Lohra, berichtete Jugendwart Bernd Rink. Das wöchentliche Angebot für die „Active Kids“ zum Toben und Spielen wurde vorerst eingestellt, weil die Kinder aus dem Alter herausgewachsen sind und sich bisher keine Nachfolgegruppe gefunden hat, sagte Rühl. Der TSV hat 246 Mitglieder.

Die Pflege des Rasenfußballplatzes sei sehr arbeits- und kostenintensiv, sagte Hans Rücker. Vereinsmitglieder haben am Rande des Rasenplatzes eine Blechhütte zur Aufbewahrung der Geräte für die Pflege des Platzes aufgestellt. Auf dem Rasenplatz soll eine Fachfirma demnächst 26 Tonnen Sand aufbringen, um die Würmerplage zu bekämpfen, erklärte Rücker. Alles in allem rechnet der Verein dieses Jahr mit Kosten für die Rasenpflege von rund 4000 Euro, allein die Sandaufbringung kostet fast 2000 Euro. Der Rasenplatz ist jetzt 12 Jahre alt und die Pflegearbeiten seien einfach notwendig, erklärte Rücker.

Rücker verwies zudem auf den schlechten Zustand des Bolzplatzes hinter dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH). Er möchte, dass die TSV-Mitglieder den Platz wieder herrichten. Dies sei Sache der Gemeinde, entgegnete Thorsten Fink. Aus den Kindern, die auf dem Weipoltshäuser Bolzplatz kicken, würde sich der Nachwuchs des TSV rekrutieren, konterte Rücker.

Michael Ganz vom Kultur- und Heimatverein stellte das Konzept für die Übernahme des DGHs vor. Der Verein übernimmt das DGH für 95000 Euro und die Gemeinde zahlt eine monatliche Kaltmiete für die Feuerwehrräume in Höhe von 790 Euro. Ganz geht davon aus, dass bei der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag der Verkauf des DGH durch den Kultur- und Heimatverein Weipoltshausen beschlossen wird. „Wir können mit der Übernahme des DGHs nur gewinnen“, sagte Ganz. Der TSV stimmte mehrheitlich dafür, die Übernahme des DGH durch den Kultur- und Heimatverein zu unterstützen.

von Anita Ruprecht

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr