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Rasengräber sollen Alternative sein

Biedenkopf Rasengräber sollen Alternative sein

Aus einem von der SPD eingereichten Antrag, in Biedenkopf und seinen Stadtteilen Rasengräber einzurichten, wurde ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen.

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Rasengräber – wie dieses auf dem Foto – will die Stadt Biedenkopf ihren Bürgern künftig als alternative Bestattungsform anbieten.

Quelle: Archivfoto

Biedenkopf. Nachdem die Mitglieder des Hauptausschusses den SPD-Antrag Rasengräber als Bestattungsform zu ermöglichen eingehend diskutiert hatten, einigten sie sich schließlich darauf, einen gemeinsamen Antrag zu formulieren.

Es war der zweite interfraktionelle Antrag in diesem Jahr, den die Parlamentarier auf den Weg gebrachte haben. Im ersten wurden die vier Änderungswünsche für den Haushalt 2011 aufgestellt, mit deren Umsetzung das Zahlenwerk schließlich einstimmig das Parlament passierte.

Die Stadtverordneten votierten einstimmig dafür, dass der Magistrat einen Entwurf für die Änderung der Friedhofsordnung aufstellt und diesen alsbald dem Gremium vorzulegen hat. Die neue Friedhofsordnung soll es den Biedenkopfern gestatten, sowohl in der Kernstadt, als auch in den Stadtteilen Rasengräber als letzte Ruhestätte zu wählen.

SPD, CDU, FDP, BB und UBL begründeten den gemeinsamen Antrag damit, dass sich die Pflege von Gräbern für Angehörige aus den unterschiedlichsten Gründen immer schwieriger gestalte. Auch die Kosten für Grabstein und Grabeinfassung führten die Fraktionen als Grund dafür an, den Einwohnern der Stadt eine kostengünstigere Alternative bieten zu wollen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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