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"Rappelkiste" bietet viel Platz

Einweihung "Rappelkiste" bietet viel Platz

Am Freitag wurde die Kinderkrippe "Rappelkiste" in Bad Endbach eingeweiht. Für 1,2 Millionen Euro entstand in knapp sieben Monaten ein modernes Gebäude.

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Am Freitag wurde die Kinderkrippe „Rappelkiste“ eingeweiht. Bauleiter Holger Waldschmidt (rechts) übergab den symbolischen Schlüssel an (von links) Markus Schäfer, Helmut Koch und Kerstin Grebe (kleines Foto).Fotos: Klaus Peter

Bad Endbach. In einer kleinen Feierstunde wurde die neue Kinderkrippe „Rappelkiste“ in Bad Endbach offiziell in Betrieb genommen. Helmut Koch, Vorstand des Kinderzentrums „Weißer Stein“, erklärte den rund 50 geladenen Gästen, dass der Verein Träger und Bauträger ist. Die Kinderkrippe sei sowohl für die Gemeinde als auch für die hiesigen Familien ein wichtiges Projekt. Es sei eine Einrichtung entstanden, in der in drei Gruppen bis zu 36 Kinder unter drei Jahren betreut werden können. Dieses Angebot für unter Dreijährige sei in der heutigen Gesellschaft unverzichtbar. Die Gemeinde Bad Endbach vollziehe mit dem Bau der Krippe einen wichtigen Schritt in die Zukunft und bleibe damit attraktiv für junge Familien.

Die Einrichtung biete den Eltern eine optimale Betreuung. Als Träger sei der „Weiße Stein“ gerne bereit gewesen, die Bauträgerschaft zu übernehmen. Es sei eine herrliche Einrichtung entstanden mit sehr viel Platz für die „Allerkleinsten“.

Das Kinderzentrum „Weißer Stein“ werde alles dafür tun, damit die Eltern auf Dauer eine Betreuung für ihre Kinder vorfinden, die den hohen Anforderungen einer zeitgerechten Pädagogik entspreche.

Ein großes Anliegen und ein Wunsch sei es allerdings auch, in der neuen Einrichtung über das eigentliche Betreuungsangebot hinaus, den Eltern ein breit gefächertes Angebot von Hilfen und Unterstützung für viele Fragen rund um die Themen „Betreuung, Kinder und Familien“ anzubieten.

Kindertagesstätten mit diesen Angeboten sollten Knotenpunkte in einem Netzwerk von Kooperation und Information sein, die verschiedene familienbezogene Leistungen bieten und entwickeln, betonte Koch.

Er lobte die an dem Projekt Beteiligten für ihre vorbildliche Unterstützung und Zusammenarbeit und wünschte der neuen Leiterin Kerstin Grebe und ihren Mitarbeiterinnen viel Glück bei der verantwortungsvollen Arbeit.

Bürgermeister Markus Schäfer sprach ebenfalls die hervorragende Zusammenarbeit an.­ 1,2 Millionen Euro kostet die neue Kinderkrippe, wofür die Gemeinde einen Anteil von 650000 Euro aufbringt. Insgesamt seien im Haushalt für Kinderbetreuung und Jugendpflege über zehn Prozent der Haushaltssumme ausgewiesen und weitere Investitionen seien geplant. Das Bedürfnis nach Kleinkinderbetreuung sei in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen und dem habe die ­Gemeinde Rechnung getragen.

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern sagte: „Die Kinderkrippe ist eine Investition in die Zukunft.“ Ein solches Angebot sei im ländlichen Raum wichtig, um junge Familien zu halten, beziehungsweise für die Region zu begeistern. Er bezeichnete den Verein Kinderzentrum „Weißer Stein“ als positive Einrichtung. „Kinder müssen die Möglichkeit haben, sich gut in unserer Gesellschaft zu entwickeln und dazu trägt eine Kinderkrippe bei“, sagte McGovern. Bauleiter Holger Waldschmidt teilte mit, dass die Kinderkrippe in einer Bauzeit von nur knapp sieben Monaten errichtet worden sei. Um ein solches Projekt derart schnell zu verwirklichen, müssten alle beteiligten Rädchen ineinandergreifen.

In der Kinderkrippe „Rappelkiste“ sind seit Anfang Februar bereits zwei Kindergruppen eingerichtet, wobei in den nächsten Wochen auch die dritte und letzte Gruppe dort einzieht.

von Klaus Peter

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