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Radiomachen mit Smartphone

Pilotprojekt Radiomachen mit Smartphone

Im August beginnt im Internationalen Radiomuseum in Bad Laasphe ein Radioprojekt, das erstmals Geschichten rund um Radio in der Region erkunden und aufzeichnen will.

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Quelle: privat

Bad Laasphe. Die Beiträge sollen sowohl akustisch, also für das Radio, aber auch crossmedial für das Internet aufgearbeitet werden.

Es geht um die Fragen, wie der Hörfunk nach Bad Laasphe und Biedenkopf, nach Gladenbach und Bad Berleburg kam, und darum, welche Radiogeschäfte entstanden sind.

Weiter ist von Interesse, welche Radiosender bei den Hörern gut ankamen, welche Musik gespielt wurde und wie das Radio das Leben der Menschen im Hinterland und in Wittgenstein verändert hat.

Biedenkopf lag unterm Landessschnitt

Das Pilotprojekt wird von der Landesanstalt für Medien (LfM) in Düsseldorf unterstützt und von dem Medienwissenschaftler Dr. Hans-Jürgen Krug geleitet. Es will dazu anregen und dabei unterstützen, Hörfunksendungen zu schaffen. Zum Projekt gehört deshalb auch eine professionelle Einführung ins Radiomachen mit Computer und Smartphone.

Ende 1923 wurde die erste Hörfunksendung in Deutschland aus Berlin ausgestrahlt. 15 Jahre später gab es im Kreis Biedenkopf etwa 2800 Radioempfänger, Anfang der 1950er-Jahre waren es rund 6300. Im Landkreis besaßen allerdings nur 11 von 100 Einwohnern ein Radio, hessenweit waren es 16 von 100.

Auch die Unterschiede zwischen den Gemeinden waren groß: So soll es anfangs in Wolfgruben und Biedenkopf 18 Radios gegeben haben, in Oberdieten gerade mal drei. Inzwischen hat jeder Haushalt Radiogeräte, Fernseher und Smartphones.

  • Zeitzeugen und an der Mitwirkung Interessierte erhalten weitere Informationen bei dem Museumsleiter Hans Necker, Telefon 02752/ 9798.

von Silke Pfeifer-Sternke

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