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Prognose lässt besseres Ergebnis erwarten

Haupt- und Finanzausschuss Prognose lässt besseres Ergebnis erwarten

Einen positiven Ausblick gab der Kämmerer im Finanzausschuss anhand der Quartalszahlen. Nur höhere Instandhaltungskosten mindern die Mehreinnahmen durch die Gewerbesteuer.

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Mehreinnahmen bei Gewerbesteuer lassen auf ein Plus von 80.000 Euro zum Jahresende schließen.

Quelle: I-vista / pixelio.de

Gladenbach. Erstmals in der Gladenbacher Geschichte liefert Bürgermeister Peter Kremer den Gemeindevertretern einen sogenannten Bericht zum Haushaltsvollzug. Die Aussagen zu den Zahlen des ersten Quartals 2015 hörten als erste die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses – und die Premiere fällt gleich erfreulich aus.

Kämmerer Kremer berichtete nämlich von einem zu erwartenden Plus von 80.000 Euro gegenüber dem Plan des Haushaltes 2015. Dieses entsteht hauptsächlich durch Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer, die direkt in die Stadtkasse fließen beziehungsweise sich aus Kostenerstattungen des Interkommunalen Gewerbeparks Salzbödetal ergeben. In der Summe werden diese das Jahresergebnis wohl um rund 100.000 Euro aufbessern, vielleicht noch mehr, wenn sich der Trend fortsetzt.

Keine Empfehlung in Gasversorgerdebatte

Demgegenüber stehen erhöhte Aufwendungen in Höhe von 21.000 Euro, die durch Mehrausgaben zur Instandhaltung von Gebäuden und des Fuhrparks entstehen. Unter dem Strich rechnet der Kämmerer nach jetzigem Stand mit einem Plus von 80.000 Euro. Kremer schränkte aber zugleich ein, dass die Prognose anhand der Zahlen der ersten drei Monate noch „wenig aussagekräftig“ ist.

Aussagekräftig sind dagegen die Empfehlungen des Gremiums für die Stadtverordnetenversammlung bei zwei weiteren Tagesordnungspunkten: Jeweils einstimmig empfehlen die Ausschussmitglieder die Annahme der Vorlagen zur Änderung der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung sowie der Richtlinien für die Ehrung verdienter Persönlichkeiten.

Keine Empfehlung sprachen sie zum Gas-Konzessionsvertrag mit der Energie Netz Mitte als Nachfolger der Eon Mitte aus. Der Vertrag soll noch überprüft werden. Unter anderem monierte der Ausschuss, dass im Falle eines Rechtsstreits statt des Gerichtsweges die für die Stadt ungünstigere Schlichtung festgelegt wäre.

Die Stadtverordnetenversammlung tagt diesen Donnerstag, 25. Juni, öffentlich ab 19 Uhr im Haus des Gastes. Dort geht es auch um die Namensgebung für die Innenstadtinsel sowie die Änderung von Flächennutzungsplänen.

von Gianfranco Fain

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