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Gladenbach

Pilotprojekt hat hohen Stellenwert

Das Zentrum für junge Körperbehinderte in Gladenbach besteht seit 15 Jahren, dessen Förderkreis seit 1986. Während einer Weihnachtsfeier wurde an die Geschichte des Zentrums erinnert.

Wichtige Wegbegleiter des Freundeskreises und des Zentrums (von links): Volker Muth, Bernd Gruber und Gisela Pitzer, Pfarrer Jörg Debus (Vorstand) und der Vorsitzende des Freundeskreises Dr. Eckard Gehring. 

© Ingrid Lang

Gladenbach. Durch das Programm führte der Pfarrer im Ruhestand Dr. Jörg Debus, der dem Vorstand des Freundeskreises angehört. Mitgestaltet wurde die Feier vom Frauen- und Mädchenchor sowie dem Männergesangverein Frechenhausen unter der Leitung von Dr. Joachim Heinrichs.

Dr. Debus dankte den Chören für ihren Einsatz während der Feier und des Benefizkonzert, das im vergangenen Jahr zu Gunsten des Zentrums in der katholischen Kirche stattfand.

In seiner kurzen Andacht ging Dr. Debus auf das Bibelwort aus Matthäus 3 die Verse 7 bis 10 ein, in denen es um die Schlangenbrut geht.

Er sagte weiter, dass der Advent eine Zeit der Vorbereitung sei und dass wir den Zauber der Weihnacht genießen sollen. Der Vorsitzende des Freundeskreises junger Behinderter, Dr. Eckard Gehring, ging auf das 25-jährige Bestehen des Vereins ein. Gisela Pitzer sei es gewesen, die sich mit ganzer Kraft für den Bau des Zentrums und die Gründung des Freundeskreises eingesetzt habe.

Das Gladenbacher Zentrum nimmt Bewohner auf, die an neurologischen Erkrankungen und deren Folgen leiden. Bei ihrer Aufnahme sind sie zwischen 18 und 40 Jahre alt. Zu den wichtigsten Aufgaben des Zentrums zählt die Eingliederungshilfe  mit dem Ziel, dass die Bewohner am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen können.

Für eine nachhaltige Reha sorgt die Physio-,  Ergo- und Logotherapie im Zentrum. Der Vorsitzende dankte Marietta Feldpausch (Therapieleitung), Julia Rappl (Pflegedienstleitung), Sandra Junck (Leiterin Sozialarbeit) sowie allen Mitarbeitern und dem Hausmeister für ihr Engagement.
Kreistagsvorsitzender Detlef Ruffert dankte in seinem Grußwort für die geleistete Arbeit und betonte die Bedeutung eines solchen Zentrums.

von Ingrid Lang 

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