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Pfarrer geht in Ruhestand

Abschied Pfarrer geht in Ruhestand

Pfarrer Hans Peter Kovács wird an diesem Sonntag um 14 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Kirchverser Kirche und anschließendem Kaffeetrinken im Dorfgemeinschaftshaus in den Ruhestand verabschiedet.

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Pfarrer Hans Peter Kovács in der Kirchverser Kirche, die mehr als 26 Jahre seine Wirkungsstätte war.

Quelle: Anita Ruprecht

Kirchvers. Eines steht für Pfarrer Hans Peter Kovács schon fest: Er wird Kirchvers, wo er am ersten Advent 1987 seine Pfarrstelle antrat, verlassen und seinen Ruhestand in Marburg verbringen. Der 59-Jährige ist Vater von vier erwachsenen Kindern und geschieden.

Nach mehr als 26 Jahren in Kirchvers geht Kovács zum 1. Juni in den Ruhestand. In seine Zeit als Pfarrer fiel der Bau des kirchlichen Kindergartens, der 1996 eingeweiht wurde. Jüngstes gemeindliches Projekt ist eine Kirchencafé-Arbeit mit mehreren Teams. Das Kirchencafé findet monatlich im Wechsel in Kirchvers und Weipoltshausen statt. Zudem gibt es in dem Kirchspiel zwei Frauenkreise in Kirchvers/Weipoltshausen, den er bei seinem Amtsantritt schon vorfand, und einen in Rodenhausen, den er mit Mitarbeiterinnen aufbaute.

Zum Kirchspiel Kirchvers gehören Kirchvers, Weipoltshausen und Rodenhausen - drei selbstständige Kirchengemeinden mit jeweils eigenen Kirchen und Kirchenvorständen und insgesamt rund 1150 Gemeindemitgliedern. Das sei mittlerweile eine Besonderheit in der Landeskirche, betont Kovács.

Kovács war mehr als zwölf Jahre Vorstandsvorsitzender der Diakoniestation Fronhausen-Lohra-Weimar und viele Jahre für die täglichen Bibelworte in der Oberhessischen Presse zuständig.

Hans Peter Kovács wurde am 17. August 1954 in Tübingen geboren und verbrachte seine ersten fünf Lebensjahre in Grosselfingen bei Hechingen in Baden-Württemberg. Danach zogen seine Eltern nach Wißmar, dem heutigen Ortsteil von Wettenberg. Kovács‘ Mutter stammte aus dem Ort in der Nähe von Gießen. In Wißmar ging er zur Volksschule und wechselte nach vier Jahren auf die Herderschule in Gießen, wo er 1973 sein Abitur ablegte.

Danach besuchte er einen Hebräisch-Kurs an der Kirchlichen Hochschule in Bethel und zum Wintersemester 1973/74 schrieb er sich an der Marburger Universität als Theologiestudent ein. Während seiner gesamten Studienzeit wohnte er in der hessischen Stipendiatenanstalt auf dem Marburger Schloss. Ebenfalls während seiner Studienzeit wechselte er zur Evangelischen Kirche in Kurhessen und Waldeck. Sein Wohnort Wißmar gehört als Teil der ehemaligen Landkreise Wetzlar und Braunfels zur hessischen Enklave der Rheinischen Kirche.

Im Jahr 1979 legte Kovács sein Examen in Hofgeismar ab und machte sein Vikariat in Waldkappel im Kirchenkreis Eschwege. 1982 wurde er in der Kasseler Martinskirche ordiniert und trat seine erste Stelle in Germerode im Kirchenkreis Eschwege an. Nach fünf Jahren ging er von dort weg und trat am 1. Advent 1987 seine Pfarrstelle in Kirchvers an.

von Anita Ruprecht

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