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Ostereiermarktsaison ist eröffnet

Heimatverein Friedensdorf Ostereiermarktsaison ist eröffnet

Neben den 50 Ausstellern des Ostereiermarktes zeigten in der Nähe des Bürgerhauses auch die Friedensdorfer Künstler ihre Werke.

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Die Friedensdorferin Margot Friebertshäuser (links) fasziniert die Besucher des Ostereiermarktes mit ihren filigranen Tusche-Eiern.

Quelle: Sascha Valentin

Friedensdorf. Im Bürgerhaus bekamen die Besucher an diesem Wochenende einen ersten Vorgeschmack auf die Osterzeit. Dort hielt der Heimat- und Verschönerungsverein seinen 16.Ostereiermarkt ab. Die rund 50 Aussteller entfalteten dabei vor den Besuchern eine farbenfrohe und frühlingshafte Welt aus Handarbeiten und Kunsthandwerk. In deren Mittelpunkt stehen die vielen bunten Eier, die die Aussteller in unterschiedlichen Techniken kunstvoll verzierten.

Erika Becker versah ihre Eier zum Beispiel mit strahlenden Tiermotiven, Margot Friebertshäuser beeindruckt die Besucher mit der ruhigen Hand, mit der sie filigrane Tuschezeichnungen auf die zerbrechliche Eierschale aufträgt und Katalin Nyirö stellte ihre traditionelle ungarische Eierkunst vor.

Viele Aussteller nutzen die Zeit auf dem Markt aber auch dafür, direkt vor Ort für Nachschub zu sorgen und boten den Besuchern damit die Gelegenheit, ihnen bei der Fertigung der kleinen Kunstwerke zuschauen zu können. So zeigte Kerstin Schink, wie die reich verzierten Patchwork-Eier entstehen, und Christine Wilfert faszinierte ihre Zuschauer, indem sie mit kleinen Buchstaben Sprüche auf die Eier auftrug.

Neben den Eierkunstwerken bot der Markt noch eine riesige Fülle kreativer Ideen - darunter etwa die selbst entworfenen Brettspiele von Mona Sauer, die liebevoll gestalteten Zottelbären von Heike Walther und Esther Küth oder auch rustikale Holzarbeiten von Hans Petri.

Einige hundert Meter weiter fand in der vom Heimatverein unterhaltenen Fachwerkkirche eine Ausstellung Friedensdorfer Künstler statt. Die gezeigten Arbeiten reichten von Öl- und Acrylgemälden, wie der von Sebastian Weber auf Leinwand gebannten Fachwerkkirche, über lustige Motive wie die Figuren aus den Janosch-Büchern, die Sigrun Heck inspirierten, bis hin zu den Fotografien von Norbert Damm, der ein Jahr lang jeden Monat denselben Baum vom selben Standort aus ablichtete und so ein kleines Mosaik schuf, das den Wandel der Jahreszeiten zeigt. Außerdem lud die Künstlerin Johanna Krämer in ihre Galerie „Kunst(T)räume“ ein.

von Sascha Valentin

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