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Ortsbeirat ist für variable Anzahl der Mitglieder

Ortsbeirat Ortsbeirat ist für variable Anzahl der Mitglieder

Eine mögliche Reduzierung der Zahl der Ortsbeiratsmitglieder und die Erddeponie waren Themen der Sitzung des Ortsbeirats Rollshausen.

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Die Erddeponie im Lohraer Ortsteil Rollshausen sorgt immer wieder für Unmut unter den Bürgern.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Rollshausen. Ortsvorsteher Martin Hardt verlas am Montagabend die Passagen zur Zusammensetzung der Ortsbeiräte aus der Hessischen Gemeindeordnung: „Ein Ortsbeirat kann aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern bestehen“. Der Rollshäuser Ortsbeirat hat fünf. Bei gemeinnützigen Tätigkeiten für den Ort sei ein Ortsbeirat mit nur drei Mitgliedern äußerst dünn besetzt, war die einhellige Meinung der Gremiumsmitglieder. Allerdings waren sie sich nicht sicher, ob sie zur nächsten Kommunalwahl eine Liste mit genügend Kandidaten zusammenbekommen, um fünf Ortsbeiratsmitglieder wählen zu können. Deshalb beschloss das Gremium, einen Prüfantrag an den Gemeindevorstand zu stellen, ob eine variable Liste möglich ist.

Falls nicht genügend Kandidaten gefunden würden, spreche nach Meinung der Ortsbeiratsmitglieder und deren Studium der Hessischen Gemeindeordnung auch nichts dagegen, einen Ortsbeirat mit nur drei oder vier Mitgliedern zu benennen.

Oberhalb von Rollshausen liegt die Erddeponie der Firmen Michel und Barth. Deren Genehmigung laufe bis Ende 2014, bemerkte Hans-Wilhelm Kisch.

Laufzeit der Erddeponie soll verlängert werden

Ein Antrag der Firmen für eine Verlängerung der Laufzeit bis 2022 sieht auch eine Vergrößerung der Anlage um 30 Prozent vor. Ältere Abschnitte sollen hingegen verfüllt und renaturiert werden. Zu- und Abfahrten zu der Erddeponie sollen im Einbahnstraßenverkehr auf die Kreisstraße 50, der Verbindung zwischen Lohra und Rolls­hausen, erfolgen. Eine Reifenwaschanlage auf der Deponie soll sicherstellen, dass die K50 nicht zu sehr verschmutzt wird.

Die Genehmigung für die Vergrößerung der Deponie und die Laufzeitverlängerung erteile die Fachbehörde des Landkreises, sagte Hardt. Nichtsdestotrotz sei Rolls­hausen durch die Zunahme an Schwerlastverkehr und die damit einhergehende Belastung der Straßen unmittelbar betroffen. Die Ortsbeiratsmitglieder wollen zumindest dafür sorgen, dass die Reifenwaschanlage so installiert wird, dass die Räder der Lastwagen einigermaßen sauber sind, wenn sie die Straßen erreichen.

Weiter informierte der Ortsvorsteher über Schäden der Fahrbahn in der Brunnenstraße. Die Löcher sollten ebenso wie defekte Straßenlaternen an der Lohraer Straße vor Wintereinbruch möglichst repariert werden, fordert Hardt.

von Anita Ruprecht

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