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Öffnung des Weges umstritten

Ortsbeirat Kirchvers Öffnung des Weges umstritten

Nicht nur um den Verbindungsweg nach Frankenbach ging es während der Ortsbeiratssitzung in Kirchvers. Auch über einen Radweg nach Krumbach wurde gesprochen.

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Die Diskussion um die Freigabe des Verbindungsweges von Kirchvers nach Frankenbach für den motorisierten Verkehr dauern an.

Quelle: Dieter Stehle / pixelio.de

Kirchvers. Eine lange Diskussion gab es während der letzten Ortsbeiratssitzung des Jahr 2016 um die Freigabe des Frankenbacher Weges. Dazu wurden auch einige Bürger gehört. Da die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Gießen betroffen sind, wurde ein Gespräch mit der Gemeinde Biebertal-Frankenbach geführt.

Selbst der Ortsbeirat in Frankenbach gewann keine Mehrheit für das Anliegen, obwohl Interesse besteht, da zehn Kinder den Kindergarten in Kirchvers besuchen.

Gegen eine Freigabe sprach sich auch Christa Paeschke aus, die mit ihrer Nordicwalking-Gruppe den Weg benutzt und immer wieder ausweichen muss, wenn Autofahrer dort fahren. Gefährlich wäre auch eine Freigabe, da Kinder im Sommer den Weg als Abkürzung nutzen, um von Frankenbach ins Schwimmbad nach Kirchvers zu gelangen.

Auch weitere Bürger, die dort spazieren gehen, hoffen, dass der Weg nicht freigegeben wird. Wenn es nach dem Ortsbeirat geht, sollen auch keine Kontrollen durchgeführt werden. Für die Freigabe werde es von offizieller Seite kein Einverständnis geben, teilte Norbert Bingel vom Gemeindevorstand Lohra in Vertretung des Bürgermeisters mit.

2018 soll der Friedhof der Arbeitsschwerpunkt sein

Ein weiteres Thema war die Straßenbeleuchtung in Kirchvers. An einigen Straßen sind zu wenig Lampen vorhanden oder sie stehen viel zu weit auseinander. Dies ist in den Straßen Bornweg, Am langen Loh, Schulstraße, Pfarrstraße, Auf den Beeten, Sonnenstraße, In der Grafschaft und Vor dem Wehrgras der Fall.

Beanstandet wurde auch ein großes Loch vor dem Eingang zur Friedhofshalle. Dort müsste dringend Abhilfe geschaffen werden. Nachdem sechs Grabfelder abgeräumt wurden, soll der Platz neu angelegt werden. Für die Neuanlage der Grabfelder möchte der Ortsbeirat die Bürger sowie die Friedhofskommission einbeziehen.

Da für 2017 bereits im Haushalt der Bau des Feuerwehrhauses und des Sportheimes in Eigenleistung vorgesehen ist, möchte sich der Ortsbeirat als Schwerpunkt für 2018 dem Friedhof widmen. Es sei mit dem Eigentümer zu klären, ob der Eingang zum Friedhof und die Parkplätze gepflastert werden können.

Kurt Kober, die „gute Seele des Dorfes“, wird nach wie vor dafür sorgen, dass im Winter gestreut wird. Allerdings sollte der Bauhof dies bei einer Beerdigung übernehmen, meint das Gremium. Auch sollten die Hinweistafeln auf einen neuen Stand gebracht werden. Der Ortsbeirat möchte die erneute Anfrage wegen des Brandschutzes am Wohnhaus in der Gießener Landstraße 8 an die Gemeinde weiterleiten.

Gremium nimm Nachtragshaushalt zur Kenntnis

Ein weiterer Punkt war das Radwegenetz, mit einer möglichen Anbindung nach Krumbach. Bei Interesse soll der Ortsbeirat Krumbach eingeladen werden. Angesprochen wurde auch der Ausbau der Wilhelmstraße, die nur einseitig bebaut ist. An der Durchgangstraße wohnen nur vier Anwohner, die bei einem Ausbau die kompletten Kosten tragen müssten. Die Gemeinde sucht dafür eine Lösung.

Norbert Bingel berichtete, dass der Eingang des Spielplatzes vom Bauhof verlegt wurde. Im Frühjahr wünscht sich der Ortsbeirat eine Ortsbegehung mit dem Bürgermeister. Den Nachtragshaushalt für das Jahr 2016 nahm das Gremium um Ortsvorsteher Bernd Willershausen zur Kenntnis.

  • Die Termine der Ortsbeiratssitzungen in diesem Jahr sind: 22. Februar, 26. April, 14.  Juni, 23. August, 20. September, 25. Oktober und der 13. Dezember.

von Ingrid Lang

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