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Noch fehlt jede Spur von den Bankräubern

Polizeifahndung Noch fehlt jede Spur von den Bankräubern

Die Fahndung nach den beiden Männern, die am Freitagnachmittag versuchten, ein Geldinstitut in Kirchvers zu überfallen, dauert an.

Kirchvers . Die Kriminalpolizei (Kripo) stellte mittlerweile das Fluchtauto sicher und erhofft sich durch den auffälligen Wagen neue Erkenntnisse. Der Fiat Scudo stand lichterloh brennend und verlassen im Feld kurz vor der Ortschaft Bermoll.

Der Scudo ist ein „müllsack“-blauer Transporter mit orangen und weißen Streifen an der Seite und einer gelben Rundumleuchte auf dem Führerhaus. Gestohlen wurde der Wagen in der Nacht zum Donnerstag in Driedorf. Der Tank war so gut wie leer.

Kripo sucht Zeugen

Aufgrund des zurückgelegten Weges von Driedorf nach Lohra Kirchvers und nach Oberlemp und Bermoll müssen die Täter vermutlich zwischendurch getankt haben. Für die Kripo Marburg wäre es sehr wichtig zu erfahren, wo der Wagen getankt hat. Tankstellenbetreiber, Angestellte oder Zeugen, die sich an das auffällige Großraumfahrzeugs erinnern können – in der Nacht zum Donnerstag und am Freitagnachmittag – werden gebeten, sich mit der Kripo Marburg in Verbindung zu setzen.

Darüber sucht die Kripo Zeugen, die zwischen Oberlemp und Bermoll in der Zeit von 15 bis 16 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Gab es dort zum Beispiel ein parkendes oder scheinbar ziellos herumfahrendes Auto? Die Polizei fahndete am Donnerstag rund um Kirchvers und später in Aßlar zwischen Oberlemp und Bermoll nach zwei dunkel gekleideten und maskierten Tätern, die gegen 14.35 Uhr versucht hatten, das Geldinstitut in der Gießener Landstraße in Kirchvers zu überfallen.

Die beiden zwischen 1,70 und 1,80 Meter großen Männer hatten die allein anwesende Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht. Die Täter flüchteten ohne Beute in einem dunkelblauen Fiat Scudo, mit dem Kennzeichen LDK-YE 364. Die Täter ließen das Fluchtauto brennend gegen 15.50 Uhr zwischen Oberlemp und Bermoll zurück.

Erst nach der Untersuchung des sichergestellten Autos sind Aussagen zur Brandursache möglich. In die groß angelegte Fahndung nach dem Auto und den Tätern war auch der Polizeihubschrauber eingebunden. Die Polizei veranlasste zudem Lautsprecherdurchsagen und veranlasste Rundfunkwarnmeldungen. Die Kripo Marburg benötigt Hinweise: Fiel das spätere Fluchtauto bereits vor der Tat in Kirchvers auf? Wer hat den Wagen gesehen? Wer kann Angaben zu den Insassen machen? Wer sah Personen, die von dem brennenden Fahrzeug davonliefen oder gibt es Zeugen eines möglichen Fahrzeugwechsels?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Marburg, Telefon 06421/4060, entgegen.

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