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Niedereisenhausen wird Dekanatssitz

Synode wählt neuen Dekan Niedereisenhausen wird Dekanatssitz

An diesem Samstag entscheiden die 86 
Synodalen aus 48 Kirchengemeinden des fusionierten Dekanats Biedenkopf-Gladenbach über den
zukünftigen Dekan.

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522 Wahlen stehen im Mittelpunkt der ersten Tagung der ersten Dekanatssynode des noch jungen Dekanats Biedenkopf-Gladenbach. Am Freitag wurde bereits der Vorsitzende der Dekanatssynode gewählt.

Quelle: Klaus Kordesch

Friedensdorf. Um das Amt des Dekans hat sich Pfarrer Andreas Friedrich beworben. Friedrich leitete seit 2012 bis Ende vergangenen Jahres das Dekanat im Nachbarkreis Herborn. Er ist gebürtiger Berliner und in Wiesbaden aufgewachsen.

Der Vater zweier erwachsener Kinder ist verheiratet und offen für eine neue Aufgabe. Da er der einzige Bewerber auf den Posten war, ist davon auszugehen, dass er während der Synodentagung, die um 9 Uhr mit einem Gottesdienst in der evangelischen Christuskirche in Friedensdorf beginnt, gewählt wird und dass dann die Vakanz beendet sein wird.

Wenn dem so ist, wird Friedrich ( Foto: Kordesch) am 1. April seine Arbeit in neuer Funktion aufnehmen. Ob Friedrich am 1. April dann hinter dem Schreibtisch in Gladenbach oder in Biedenkopf sitzt, muss noch geklärt werden. Als eigentlicher Standort des Dekanats ist Niedereisenhausen vorgesehen. Dort befindet sich die Regionalverwaltung, an dessen Gebäude ein Anbau entstehen soll, um dort weitere Büros unterzubringen.

Erste Gespräche wurden bereits geführt und viele Ideen zum Umbau gibt es schon. Nun wird es die Aufgabe des neuen Kabinetts des Dekanats sein, zu entscheiden, welche Planungen umgesetzt werden. Der Zuschlag als Hauptsitz des Dekanats fiel auf Niedereisenhausen, weil sich dort bereits eine Verwaltungseinheit befindet. 2016 könnten die Umbauplanungen beginnen, damit das Dekanat 2017 an seinen neuen Standort umziehen kann.

Was mit den Dekanatssitzen in Gladenbach und Biedenkopf passiert, muss dann der Synodalvorstand des Dekanats entscheiden. Gladenbach scheint weniger problematisch, da die Räume nur angemietet sind. In Biedenkopf befindet sich der Sitz des Dekanats im Haus der Kirche, in dem auch die Diakonie untergebracht ist.

Wie das im Eigentum befindliche Gebäude nach dem Umzug weiter genutzt werden kann, ist noch offen. Eventuell wird über einen Verkauf nachgedacht. Auch darüber muss der 
Dekanatssynodalvorstand befinden. Das zum 1. Januar dieses Jahres aus den Dekanaten Biedenkopf und Gladenbach neu gegründete Evangelische Dekanat Biedenkopf-Gladenbach erstreckt sich über rund 702 Quadratkilometer. Es ist Teil der Propstei Nord-Nassau. Im Norden grenzt das Dekanat an die Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck, im Süden an die Evangelische Kirche im Rheinland.

von Silke Pfeifer-Sternke

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