Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Neues Team sichert Zukunft des Integrationsprozesses

Jugendarbeit Neues Team sichert Zukunft des Integrationsprozesses

Nach dem Ende des Integrationsprojekts „Move“ im November läuft in der Gemeinde Bad Endbach jetzt ein neues Projekt an. Dieses hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird mit gut 90 000 Euro vom Land gefördert.

Voriger Artikel
Rockin' Hinterland mit Status quo
Nächster Artikel
„Da fragt man sich, was Sie hier wollen“

Gemeinsam stellten (von links) Fabian Schäfer, Sabine Werner, Karlheinz Nickel und Bürgermeister Markus Schäfer das neue Integrationsprojekt in Bad Endbach vor.

Quelle: Klaus Peter

Bad Endbach. Am Freitag stellten Mitarbeiter des bsj mit dem Leiter des Projekts Karlheinz Nickel und Bürgermeister Markus Schäfer das neue Integrationsprojekt vor. Im Wesentlichen führe das neue Projekt die Inhalte des ausgelaufenen „Move“ weiter: Jugendliche jeglicher Herkunft werden mit neuen Sportarten oder auch Randsportarten zu mehr Bewegung und zu mehr Miteinander animiert.

Neue Sportarten, wie Mountainbiken, Klettern und Breakdance, hätten einen besonderen Aufforderungscharakter. Diese würden es Jugendlichen ermöglichen, eigene Grenzen zu verschieben, sich selbst in neuen Situationen auszuprobieren und neue Kontakte zu knüpfen. Es würden natürlich auch Klassiker, wie zum Beispiel Fußball, in die Arbeit aufgenommen.

Neben Kooperationsformen mit der Mittelpunktschule in Hartenrod in Form von AGs oder zum Beispiel Angeboten in der Projektwoche bilde das offene Angebot des Jugendhauses als Ort der Begegnung einen Grundpfeiler. Eingebettet in eine interkommunale Zusammenarbeit werde auch das spannende und abwechslungsreiche Angebot in allen Schulferien fortgeführt. Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Sommerferien auf Hochtouren.

Als Investition in die Zukunft bezeichnet Nickel dieses Projekt, das auch mittel- und langfristig der Landflucht entgegenwirkt. Es wird von Nickel geleitet, ihm zur Seite stehen die Diplompädagogen Sabine Werner und Fabian Schäfer. Sabine Werner ist auch als Schulsozialarbeiterin an der Mittelpunktschule in Hartenrod tätig. Das neue Projekt begann mit einem Frühlingsfest am Jugendhaus in Hartenrod.

Gemeinde stockt Jugendförderung auf

Seit Dezember 2010 führt der bsj, Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit, die kommunale Jugendarbeit in Bad Endbach. Eingebunden in diese Arbeit war das Integrationsprojekt „Move“.

Um dieses neue Projekt, das ebenfalls drei Jahre läuft, zu verwirklichen, so der Bürgermeister, habe die Gemeinde neben ihren vorgesehenen 20000 Euro für offene Jugendarbeit weitere 20000 Euro im Haushalt 2014 vorgesehen. Diese Erhöhung der Jugendförderung sei unter den Parlamentariern nie infrage gestellt worden, betonte Schäfer.

Das Land Hessen unterstütze das neue Projekt mit jährlich 30600 Euro, also insgesamt 91800 Euro, erklärte Nickel.

von Klaus Peter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr