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Neues Konzept für alte Schmiede

Ortsbeirat-Sitzung Neues Konzept für alte Schmiede

Der Ortsbeirat Schlierbach fordert, dass die Gemeindeverwaltung bald etwas gegen den Schandfleck "Alte Schmiede" unternimmt.

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Der Ortsbeirat zeigt Unverständnis dafür, dass sich in Sachen „Alte Schmiede“ nichts bewegt.Foto: Helga Peter

Schlierbach. Am Montag nahm Ortsvorsteher Rolf Herrmann Stellung zu den Ergebnissen der gemeinsamen Ortsbeiratssitzung vom 17. Januar und dem dafür zugrunde liegenden Arbeitspapier der Ortsbeiräte. Herrmann erläuterte, dass für den Bad Endbacher Ortsteil Schlierbach verschiedene Investitionen vorgesehen sind. So seien im Haushalt 2014/2015 5000 Euro aufgeführt für die Anbindung des Schlierbacher Hochbehälters an die Fernmeldezentrale. Auch die Sanierung der Stützmauer in der „Steinbergstraße“ sei vermerkt.

Für das Dorfgemeinschaftshaus seien ebenfalls 15000 Euro eingestellt. Der Betrag resultiere aus einem Restbetrag aus dem Vorjahr und sei für Reparaturen der Außenanlage, für die Fußbodenerneuerung im großen Saal sowie die Eingangstüre vorgesehen.

Einstimmig befürwortete der Ortsbeirat dann den Doppelhaushalt 2014/2015. Otto-Erich Pfeifer teilte noch mit, dass die ursprünglich vorgesehene Investition von 60000 Euro in den Ausbau des Verbindungsweges zwischen Schlierbach und Bottenhorn aus dem Zahlenwerk gestrichen worden sei.

Herrmann sprach auch die in dem Arbeitspapier der Ortsbeiräte für Schlierbach aufgelisteten Wünsche und Anregungen an. Die gewünschte Erneuerung der Dacheindeckung des Dorfgemeinschaftshauses sei nach einem Ortstermin noch um zwei bis vier Jahre zurückgestellt worden. Seit Jahren werde eine Umgestaltung des Geländes oberhalb des Dorfgemeinschaftshauses diskutiert. Eine Begrenzung der Böschung mit Winkelsteinen würde dazu führen, dass Platz gewonnen wird. Es könnte ein Areal geschaffen werden, das für Feiern attraktiv sei. Das schattige Plätzchen böte zudem eine Anbindung an den sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Spielplatz. Der Ortsvorsteher ist der Meinung, dass eine Realisierung dieses Projekts durchaus in Verbindung mit dem derzeit anlaufenden Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) Bad Endbach möglich ist.

Weiterhin informierte er auch über die Förderungsmöglichkeiten für Privatpersonen in Verbindung mit dem IKEK. Förderfähige Projekte seien Dachsanierungen, Wärmeisolierungen, der Einbau von Fenstern und Türen. Wichtig sei jedoch, Förderungen für Projekte, deren Mindestgrenze derzeit bei 3000 Euro liegt, vor der Umsetzung zu beantragen. Förderungen seien allerdings nur für Objekte bestimmt, die vor 1950 erbaut worden sind.

Verärgert waren die Ortsbeiratsmitglieder Axel Eckert, Otto-Erich Pfeifer und Ortsvorsteher Rolf Herrmann darüber, dass sich nach wie vor bei dem ehemaligen Anwesen „Koutze Hoob“ – Alte Schmiede nichts bewegt. Da das baufällige Gebäude unter Denkmalschutz steht, müsse die Verwaltung dringend etwas unternehmen. Pfeifer schlug vor, für das Objekt ein Konzept zu erstellen.

von Helga Peter

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