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Neues Baugebiet in Reichweite

Ortsbeirat Neues Baugebiet in Reichweite

Der Ortsbeirat wünscht, der Hauptausschuss 
empfiehlt: Stimmt die 
 Gemeindevertretung Dautphetals am Montag auch zu, könnte es „Im Bodenacker“ demnächst neues Bauland geben.

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In Buchenaus Ortskern könnte bald eine Lücke gefüllt werden.

Quelle: Thomas Damm

Buchenau. Seit Jahren ist die Grünfläche im Buchenauer 
Ortskern als Baugebiet im 
Gespräch. Bisher verhinderten mehrere Gründe die Umwandlung, unter anderem der Status als Wasserschutzgebiet sowie ein Tiefbrunnen.

Während der jüngsten Ortsbeiratssitzung äußerte das Gremium erneut den Wunsch nach neuem Bauland für Familien. Nachdem die Bauplätze in der Alten Landstraße fast alle verkauft wurden, regte der Ortsbeirat während seiner Sitzung am Donnerstag an, ein neues Baugebiet „Im Bodenacker“ gegenüber der Fahrschule auszuweisen.

Am Dienstagabend befasst sich der Hauptausschuss der Dautphetaler Gemeindevertretung mit diesem Thema. Es gehe nicht um ein neues Gebiet, sondern um einen „grünen Fleck mitten in Buchenau“ 
erläuterte Frank Schmidt den gemeinsamen Antrag seiner Freien Wähler und der CDU.

Brunnen steht im Blickpunkt

Buchenau biete sich wegen seiner guten verkehrsmäßigen Anbindung nach Marburg und in das neue Zentrum Dautphetals für neues Bauland an. Dieses wiederum sichere die weitere Entwicklung der Gemeinde als hochwertigen Arbeits- und Wohnstandort.

Zudem biete die Verwendung der Fläche „Im Bodenacker“ weitere Vorteile: einer Zergliederung des Ortes mit kleinen „Satellitenbaugebieten“ werde entgegengewirkt, das Baugebiet „Katzenbachtal“ wäre dann nicht nur über die B 62, sondern direkt an den Ort angebunden und mit dem Baugebiet würde eine „Nachverdichtung“ erfolgen, die auch positive Einflüsse auf die gemeindliche Infrastruktur hätte. Zudem könne der Tiefbrunnen aus dem Netz genommen werden, sobald der Bebauungsplan Rechtskraft erlange.

Der Brunnen stand im Zentrum der Fragen der Ausschussmitglieder. So wollte Sozialdemokrat Franz Kern zum Beispiel wissen, ob mehrere Bauabschnitte möglich wären, um den Brunnen so lange wie möglich zu erhalten und wie viel Wasser dieser fördere.

Der Brunnen sei seit den 1950er-Jahren in Betrieb und fördere jährlich durchschnittlich 20.000 Kubikmeter Wasser, erklärte Fachbereichsleiter Hermann Henkel und bejahte die Frage nach den Bauabschnitten.
„Den Antrag finde ich gut“, sagte Kern und so wird der CDU-/FW-Antrag der Gemeindevertretung einstimmig zur Annahme empfohlen.

von Gianfranco Fain

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