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Neuer Wache steht nichts mehr im Weg

Bauplanung Neuer Wache steht nichts mehr im Weg

Gestern folgte das Parlament der Empfehlung des Bau- und Planungsausschusses und brachte die Offenlegung der Pläne für den Bau einer neuen DRK-Rettungswache auf den Weg.

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Nur kleine bauliche Veränderungen sind nötig, um das Auffahren von der B 255 zum Friedhof sicherer zu machen. Die ursprünglich geforderte Abbiegespur wird es nicht geben.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Im Mittelpunkt der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses Gladenbach stand am Mittwochabend die Änderung des Flächennutzungsplanes für die DRK-Rettungswache. Auf die Frage nach der von Hessen Mobil geforderten Linksabbiegespur teilte Bauamtsleiter Ulrich Weber mit, dass die Forderung zurückgezogen wurde. Die Spur werde lediglich markiert und die Fahrbahn zum Friedhof etwas angehoben, um eine bessere Sicht der Notdienst-Fahrer zu gewährleisten. Durch den Wegfall des Baus würden auch Kosten gemindert.

Edmund Zimmermann (JL/Grüne) fragte nach den Kosten für diesen Bau und wer dafür aufkomme. Sowohl das DRK als auch der Landkreis würden einen Teil der Kosten übernehmen, zusätzliche habe der Magistrat beschlossen, sich mit einem Zuschuss von bis zu 15 000 Euro zu beteiligen. Durch die Planänderung bezüglich der Abbiegespur würden diese Mittel sicher nur zu einem Teil benötigt. Walter Jakowetz, Erster Stadtrat der Stadt Gladenbach, erklärte, dass er mit einem Zuschuss der Stadt von maximal 5 000 Euro rechne. Abschließend verlas Vorsitzender Dirk Runzheimer Abwägungen der öffentlichen Träger, denen die Parlamentarier zustimmten.

Zimmermann interessierte auch, ob die Löschwasserversorgung für das Projekt sichergestellt und ob die Stadt dafür verantwortlich sei. Dazu sagte Weber, dass eine Ortsbesichtigung geplant sei. Des Weiteren sei das Paket „DRK-Rettungswache“ in einem städtebaulichen Vertrag zu regeln. Er schlage vor, dass eine kombinierte Zisterne für Regenwasserrückhaltung und Löschwasserversorgung gebaut werde, deren Kosten der Bauherr tragen müsse. Zimmermann betonte, dass bei zukünftigen Bebauungsflächen besser darauf geachtet werden müsse, dass diese im Besitz der Stadt seien und es zudem erhebliche Baulücken gebe. Jakowetz wies darauf hin, dass die Stadt niemanden zwingen könne, Grundstücke zu verkaufen. Vielfach würden die Eigentümer Bauland für Kinder und Enkel zurückhalten.

Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses stimmten einstimmig für die Offenlegung der Pläne zum Bau der neuen Rettungswache in der Marburger Straße.

von Klaus Peter

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