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Neuer Verein bildet Basis für Wohnprojekt

Wohnen im Alter Neuer Verein bildet Basis für Wohnprojekt

Zehn Gründungsmitglieder hoben gestern Abend den neuen Verein „Gemeinsam ins Alter e. V. Dautphetal“ aus der Taufe. Dessen Zweck ist die Förderung des selbstständigen Lebens im Alter in einer gemeinschaftlichen Wohnform.

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Den Vorstand des neuen Vereins „Gemeinsam ins Alter Dautphetal“ bilden (von links): Schriftführer Reinhold Schwalb, die Beisitzer Joachim Ciliox und Egon Fahl, der stellvertretende Vorsitzende Siegfried Ortmüller, Beisitzerin Doris Gillmann, Vorsitzender

Quelle: Gianfranco Fain

Dautphe. Im Mehrgenerationen-Raum des Bürgerhauses von Dautphe fanden sich 21 Interessenten ein, die Informationen aus erster Hand zum Wohnprojekt des Dautphetaler Seniorenrats hören oder sich an der Gründung eines Fördervereins beteiligen wollten. Dazu waren zehn Gäste bereit und so wurde der Verein „Gemeinsam ins Alter in Dautphetal“ ins Leben gerufen.

Bürgermeister Bernd Schmidt sprach von einem wichtigen Thema, dem sich der Seniorenrat der Gemeinde Dautphetal stellte, dessen Lösung dazu beitragen werde, die Gemeinde zukunftsfähig zu erhalten. Seine Worte unterstrich Schmidt, indem er die Wahl zum Vorsitzenden des Vereins annahm.

Der Zweck des neuen Vereins ist laut einstimmig angenommener Satzung „die Förderung des selbstständigen Wohnens im Alter in Dautphetal in gemeinschaftlichen Wohnformen und Förderung des hierzu geplanten Projekts „Gemeinschaftliches Wohnen in Dautphetal“. Dazu setzt der Verein auf ehrenamtliche Tätigkeit, Erlöse aus Veranstaltungen und Spenden.

Welche Formen das Wohnprojekt haben wird, verdeutlichte Helmut Jakobi nochmals in einer Präsentation (die OP berichtete). Dazu stellten die Gäste viele Fragen. Antworten auf die meisten, wie zum Beispiel nach der Hausmeistertätigkeit oder der Anstellung einer Hauswirtschafterin, müssen die Vereinsmitglieder in den nächsten Sitzungen klären.

Der die Vereinsgründung ehrenamtlich betreuende Rechtsanwalt Uwe Kallweit erklärte, dass beim angestrebten Projekt Wohneigentum gebildet werden soll und das Grundstück, dass die Gemeinde dem Seniorenrat kostenlos zur Verfügung stellt, allen späteren Eigentümern durch Erwerb gemeinsam gehört. Ferner werde der Verein nicht als Bauträger auftreten. Dazu müssen die Käufer eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts bilden, die als Auftraggeber für die Realisation des Wohngebäudes auftritt.

Überzeugt vom Projekt erklärte gleich nach der Gründung einer der Gäste seinen Beitritt zum neuen Verein.

nFormulare für den Vereinsbeitritt gibt es bei Reinhold Schwalb, Telefon 06466/433, sowie Informationen zum Projekt auch bei Helmut Jakobi, Telefon 06468/396.

von Gianfranco Fain

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