Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Neuer Pächter für Badestrand gesucht

Badestand Neuer Pächter für Badestrand gesucht

Die Gemeinde Bischoffen kündigte den Vertrag mit der Pächterin des Badestrandes am Aartalsee fristlos zum 31. Dezember und sucht nun einen neuen Pächter.

Voriger Artikel
Ralph Motzer kämpft sich zurück
Nächster Artikel
Nur "Holzzug" transportiert noch Güter

Der Badestrand am Aartalsee in Niederweidbach ist bei sommerlichem Wetter ein beliebtes Ausflugsziel – auch für Menschen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf.Archivfoto: Klaus Peter

Niederweidbach. Im Dorfgemeinschaftshaus im Ortsteil Niederweidbach gab Bürgermeister Ralph Venohr den Gemeindevertretern bekannt, dass die Betriebskommission des Eigenbetriebs in ihrer Sitzung am 10. Dezember beschlossen hat, das Pachtverhältnis mit der Pächterin des Badestrandes fristlos zum 31. Dezember 2012 zu kündigen und die Verpachtung neu auszuschreiben. Der Badestrand am Aartalsee hat eine Größe von etwa 40000 Quadratmetern.

Neuer Pächter solldas Angebot erweitern

Wie Venohr auf OP-Anfrage berichtete, sei der Vertrag mit der Pächterin im Juni 2010 in Kraft getreten und habe eine Laufzeit von fünf Jahren mit der Option zur Verlängerung enthalten. Als Kündigungsgrund gab Venohr Vertragsverletzungen an, die sowohl schriftlich als auch in persönlichen Gesprächen angemahnt worden seien. Dabei habe es sich um Gravierendes gehandelt. Auch seien Beschwerden von Gästen in der Verwaltung eingegangen, berichtet der Bürgermeister. Anfang 2010 wurden auf dem Areal des Badestrandes zwei zusätzliche Pavillons errichtet, sodass fünf Pavillons den gastronomischen Bereich erweitern. Bei einer Neuverpachtung werde Wert darauf gelegt, dass der neue Pächter das gastronomische Angebot erweitert, um zusätzliche Gäste an den Aartalsee zu holen. Dazu gehöre auch die Pflege der Außenanlage. In mehreren Gemeindeblättchen (Bischoffen, Hohenahr, Mittenaar und Siegbach) sei die Verpachtung des Badestrands neu ausgeschrieben worden und mittlerweile lägen mehrere Bewerbungen vor. Sofern keiner dieser Bewerber in Betracht komme, solle überregional ausgeschrieben werden, sagte Venohr.

von Klaus Peter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr